Top Themen
Aktuelle Veranstaltungen
Diskussionsveranstaltung WOHNEN IN BERLIN
Bewerbungsschluss: Umweltpreis 2012 des Bezirksamtes Mitte von Berlin
Einladung zur MANEO-Soiree anlässlich Bucherscheinung
Herzlich willkommen zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffs im Familiengarten Kluckstraße!
Antragsschluss für den Bezirkskulturfonds 2012
Bis Ende 2009 vor Ort: Der "Bund gegen ethnische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. - BDB e.V."

Im November 1996 wurde nach etwas mehr als anderthalb Jahren der Vorbereitung der Vorläufer des BDB, das Büro gegen ethnische Diskriminierungen in Berlin und Brandenburg, in der Schöneberger Hohenstaufenstr. 7 eröffnet. Die Bewilligung einer zweijährigen Förderung durch die Europäische Union (EU) ab August 1996 stellte zunächst die finanzielle Grundlage dar. Daran schlossen sich 3 Jahre Förderung durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen bis Dezember 2001 an.
Mit der Erweiterung seines Aktionsradius von der kommunalen auf die nationale Ebene gründete sich im August 2000 der "Bund gegen ethnische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland" e.V. (BDB), dessen Mitgliedsvereine überwiegend den vorherigen Trägerorganisationen entsprechen und Interessenorganisationen von ImmigrantInnen und Flüchtlingen sind.
Dies sind: Europa-Afrika-Kulturzentrum (ein Dachverband von 20 afrikanischen Initiativen), Polnischer Sozialrat, Verband für Interkulturelle Arbeit (VIA, ehemals Verband der Initiativgruppen in der Ausländerarbeit, ein Regionalverband von 28 Vereinen), Südost-Europa-Kultur e.V., Tüfoyat und Tübiks e.V.
Ziele und Arbeitsschwerpunkte
Der BDB will die Diskriminierung und Ausgrenzung von Angehörigen ethnischer Minderheiten überwinden. Mit diesen Zielen vor Augen haben wir folgende Arbeitsschwerpunkte formuliert:
- Beratung für von Diskriminierung und Rassismus Betroffene (individuelle Erarbeitung von Interventionsstrategien sowie Unterstützung bei deren Ausführung, Aufklärung über die Rechte gegenüber Diskriminierungen)
- Öffentlichkeitsarbeit (Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch eigene Publikationen, Veranstaltungen und Pressearbeit sowie Schaffung von Problembewusstsein), Lobbyarbeit (Entwicklung von Vorschlägen für effektive Maßnahmen gegen Diskriminierungen, Abbau von diskriminierenden Strukturen)
- Forschung und Bildung (Angebote von Trainings, Erweiterung der bestehenden antirassistischen Trainingsprogramme, Erweiterung bzw. Entwicklung von Forschungs- und pädagogischen Konzepten)
- Vernetzung und Kommunikation (Aufbau einer Infrastruktur in Deutschland)
Präventive Maßnahmen
Der BDB sieht einen wichtigen Bereich für Maßnahmen, die ethnische Diskriminierungen vorbeugen können, in einer entsprechenden Qualifizierung von Personal. Dies trifft insbesondere auf den Öffentlichen Dienst zu. Zu den Grundvoraussetzungen für die Durchführung entsprechender Kurse gehört jedoch, dass die politisch Verantwortlichen das Problem "Diskriminierungen" als solches erkennen und Gegenmaßnahmen ausdrücklich unterstützen.
Zu unseren bisherigen Vorschlägen zur Öffnung des Öffentlichen Dienstes gehörten Angebote wie z.B. Trainingskurse für die MitarbeiterInnen der Bezirksämter zu "Arbeitsstressbewältigung und interkulturelle Kommunikation” und Trainings zur interkulturellen Verständigung mit AnwärterInnen und BeamtInnen der Berliner und Brandenburger Polizei.
In Folge eines europäischen Vorläuferprojektes wurde an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg die Maßnahme "Interkulturelles Training für die Erweiterung der sozialen Kompetenz der Auszubildenden" in das Curriculum übernommen. Auch in Berlin wird nach Beschluss des Abgeordnetenhauses zukünftig das Training zur Interkulturellen Bildung in die Polizeiausbildung integriert.
Mehr zum BDB und seinen Angeboten erfahren Sie unter http://www.bdb-germany.de/






