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Top Themen

  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

Aktuelle Veranstaltungen

Bewohneradäquate Stadtteilkultur


Natürlich hätte auch dieses Thema ganz nach oben gehört. Aber – für welches der Handlungsfelder gälte das nicht? Wir runden mit dem Thema Stadtteilkultur die Darstellung unserer Arbeit ab.

Mit der Förderung des kulturellen Lebens im Stadtteil werden gleichberechtigt zwei Hauptziele verfolgt: die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner und die Stärkung des Gewerbestandortes Tiergarten. Von künstlerischer Arbeit und kulturellen Angeboten wird die Atmosphäre eines Stadtteiles nach innen und das Image nach außen wesentlich mitbestimmt. Wie vielfältig das kulturelle Leben und die künstlerischen Aktivitäten in der Potsdamer Straße und ihrer Umgebung sind, trat auf der Magistrale, die 2003 erstmals für ungefähr 5000 Besucher veranstaltet wurde und 2004 noch erfolgreicher war, eindrucksvoll zu Tage. Die Magistrale hat sich zu einem Fest entwickelt und wird im Jahr 2005 bereits Tradition sein.

Mit von der Partie sind jedes Mal auch die Künstler aus den U-Bahnbögen, deren Ausbau zu Ateliers und zu Räumen der Jugendarbeit das QM begleitet hat. Überhaupt lebt die Magistrale in erster Linie von den Künstlern und den Potenzialen des Quartiers. Und von den Galerien, die sich mittlerweile hier angesiedelt haben. "Internationalgalerien" – unter diesem Stichwort erhielten Kunst- und Kulturinitiativen für ein knappes Jahr Unterstützung bei der Nutzung leerer Ladenräume. Mit der Galerie der Künste und dem Artsalon stehen zwei dieser Projekte nunmehr auf eigenen Füßen.


"Stadtkulturwerkstatt"

Die Geschichte einer Straße, die Geschichten eines Viertels, die sind der Stoff, aus dem sich das Selbstbewusstsein eines Stadtteils nährt. Die Potsdamer Straße und ihre Umgebung sind reich an Geschichte und Geschichten. Um diese aus der Vergessenheit heraufzuholen, haben die Geschichtswerkstatt des Heimatmuseums Tiergarten, die Volkshochschule und die Neue Akademie Berlin (NAB) zusammengearbeitet. Das vorläufige Ergebnis war eine Ausstellung, die von ungefähr 200 Besuchern gesehen wurde. Für den Betrieb der NAB konnten seit April 2004 zehn geförderte Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit der Elisabeth-Klinik hat sich in diesem Jahr ein Partner gefunden, der der NAB Arbeitsräume zur Verfügung stellt.

Zu den versteckten Schätzen der Potsdamer Straße gehört das Anton-von-Werner-Haus im Hof des Tagesspiegels. Über diese Künstlervilla wurde ein vom Quartiersfonds mitfinanzierter Dokumentarfilm gedreht.

Bildung, Jugendarbeit und Stadtteilkultur – diese drei gehen nicht selten Hand in Hand: 200 Kinder der Fritzlar-Homberg-Grundschule haben zusammen mit dem Künstler Dieter Fenz ein Segel gestaltet, das am Eingangsbereich der Schule an einem zwölf Meter hohen Mast im frischen Wind flattert. Oder: Mit dem Theaterprojekt Katjuscha wurden im Jahr 2002 Kinder an Theaterinhalte herangeführt. Ein Stück konnte mehrere Male mit großem Erfolg und überregionaler Beachtung aufgeführt werden. Oder: Im selben Jahr nahmen alle Kinder der Fritzlar-Homberg-Grundschule an der Aufführung eines interkulturellen Musicals teil. Oder: Bei zwei vom Quartiersfonds und einem vom Aktionsfonds unterstützten Theaterprojekten ging es um die Integration benachteiligter Gruppe in das gesellschaftliche Leben.


Kunst im Straßenbild

Die Bezirksämter Mitte und Schöneberg-Tempelhof haben zusammen mit den beiden QMs einen Wettbewerb zur dauerhaften Aufstellung von Kunstwerken in der Potsdamer Straße ausgeschrieben. Eine Fachjury wird darüber entscheiden, nachdem die Vorschläge der acht beteiligten Künstlergruppen im Haus am Kleistpark und in der Galerie der Künste ausgestellt wurden.

Die Stadtteilbibliothek konnte nicht nur, wie schon erwähnt, erhalten werden, sie wird auch erweitert und durch den Anbau eines Cafés zu einem weiteren Treffpunkt im Kiez ausgebaut. Und das wiederum hätte auch weiter oben erwähnt werden können, verbessert es doch nicht nur das kulturelle Angebot und das Wohnumfeld, sondern auch die soziale Infrastruktur. So greifen die Handlungsfelder eben ineinander.

text: BuM (QB 19/20)