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Broschüre "Makame - Frauen in Tiergarten-Süd"

Wissen Sie, wo das Paradies zu finden ist?
Was der persönlichste Besitz einer Schiitin ist?
Worauf eine Peruanerin in allen Gefühlslagen trommelt?
Wir haben uns auf die Suche begeben und mit Frauen aus vielen Ländern der Welt Interviews geführt. Daraus ist diese Broschüre entstanden, die uns Einblicke in Lebensgeschichten und vielerlei Informationen bietet. Die vorliegenden Texte wurden von Frauen aus Tiergarten-Süd mit Frauen aus dem Bezirk geschrieben, auf Wunsch anonymisiert...
Der Stadtteil Tiergarten-Süd des Bezirks Mitte von Berlin ist gelebte Vielfalt – mehr als 30 Nationen sind unter den rund 9.000 Bürgern und Bürgerinnen des Quartiers vertreten. Zwischen dem neuen Geschäfts- und Verwaltungsviertel am Lützowplatz und dem künftigen Park am Gleisdreieck, zwischen Kulturforum und Kurfürstenstraße leben arabisch, asiatisch, lateinamerikanisch oder europäisch geprägte Menschen in friedlicher Nachbarschaft.
Das Leben wird dabei zum wesentlichen Teil von Frauen geprägt, die aufgrund ihres kulturellen Selbstverständnisses in der Öffentlichkeit nur wenig präsent sind. Sie wirken im Hintergrund und haben dabei großen Einfluss auf die Stabilität ihrer Familien, auf die Erziehung und die Lebensperspektiven ihrer Töchter und Söhne.

Ob die nachwachsenden Generationen Deutsch-land tatsächlich als ihre Heimat begreifen oder weiter als "Ausländer" hier leben werden, hängt davon ab, wie weit Deutsche und Migranten aufeinander zu gehen können, sich gegenseitig schätzen lernen. Damit Vertrauen, Respekt und Freude an der Andersartigkeit wachsen und aus Fremden Nachbarn oder Freunde werden, bedarf es des Wissens und der Kenntnis voneinander.

Makame bedeutet Wohnort, Gespräch, Erzählung. Wir haben diesen Titel gewählt, weil Frauen aus Tiergarten-Süd von ihrem Leben, ihren Wünschen und Zielen erzählen. Sie bieten uns dabei ungewöhnliche Einblicke in ihre persönliche Lebenswelt, nehmen uns mit in ihre Heimatländer und zeigen uns, was sie hierher an diesen Ort mitgebracht haben.
"Makame" wird nach einer Idee und unter Koordination von Anja Matar herausgegeben vom Verein "Salam e.V. für Bildung und Kultur", der seit dem Jahr 2000 Projekte für Menschen aller Altersstufen im interkulturellen und interreligiösen Kontext durchführt.






