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Sie befinden sich hier: Info - Zeitung "mitte(n)dran" / "mitteNdran" 11 / Das Schwule Museum*

Das Schwule Museum*

"Alles neu, macht der Mai"

... und dazu gehört jetzt auch der neue Nachbar im Kiez: das Schwule Museum*

Am 17. Mai 2013 um 19 Uhr öffnet das Schwule Museum* in der Lützowstraße 73 mit einem feierlichen Festakt die Türen zu seinem neuen Domizil. Prominente Redner wie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, werden den lang erwarteten Moment in die passenden Worte kleiden. Freunde und neue Nachbarn des Museums sind natürlich herzlich eingeladen mitzufeiern.

Bereits am Tag darauf beginnt der reguläre Museumsbetrieb, in dem drei neue Ausstellungen darauf warten, von den Besuchern entdeckt zu werden. Insgesamt 1.600 Quadratmeter auf drei Etagen bieten ausreichend Platz für die vier Ausstellungsräume, ein Museumscafé, die Bibliothek, das Archiv und die Verwaltung. Die Vergrößerung war einer der Hauptgründe für den Umzug, so Geschäftsführer Karl-Heinz Steinle und die Leiterin des Ausstellungsbüros und Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sylvia Arnaout. Am bisherigen Standort im Hinterhaus Mehringdamm 61 wurde der Platz so knapp, was die Weiterentwicklung und Professionalisierung des Museums zunehmend erschwerte und ein Umzug die erfolgversprechendste Lösung darstellte.

Zwei Jahre dauerte die Suche nach einem passenden Standort, der den Anforderungen eines modernen Museumsbetriebs gerecht wird. Mit dem Umzug gehen eine Vielzahl weiterer Veränderungen und lange nicht realisierbarer Neuerungen einher. So öffnet sich das Schwule Museum* thematisch und wird zukünftig verstärkt über die Vielfalt sexueller Identitäten und Geschlechterkonzepte in Geschichte, Kunst und Kultur informieren. Die größere Ausstellungsfläche schafft neue Möglichkeiten der Ausstellungsgestaltung und wird den barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer ermöglichen. Das Museumscafé wird Raum für interessante Zusatzangebote wie Lesungen und Seminare bieten. Insgesamt wird sich das Serviceangebot verbessern, wozu ein mehrsprachiges Leitsystem, Audioguides und thematisch unterschiedliche Führungen gehören, z.B. für Schulklassen oder Besucher, die bisher noch wenig mit Homosexualität und angrenzenden Themen in Kontakt kamen.

Karl-Heinz Steinle und Sylvia Arnaout verrieten ebenfalls, dass sie sich bereits jetzt über die alteingesessenen Kulturinstitutionen in der neuen Nachbarschaft freuen und sich dadurch Chancen für Kooperationen bieten, die wiederum das Leben im Kiez bereichern können. Auf die Frage, was sie ihren zukünftigen Nachbarn mitteilen möchten, sagten sie: „Alle, jung und alt, sind uns willkommen und herzlich eingeladen, uns zu besuchen!“

www.schwulesmuseum.de

Text: Rober Schönborn / Foto: Schwules Museum