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Dezember 2002: Vortrag in der Stiftung Naturschutz: "Selten, unscheinbar, tödlich" - Holzzersetzende Pilze im Bäumen

Wie der "Schiefe Schillerporling" Bäume besiedelt und als Parasit schädigt, erfahren Sie beim kostenlosen Diavortrag der Stiftung Naturschutz Berlin am 13. Januar 2003. -
Die Besiedlungs-strategien von Inonotus obliquus
Ein Lichtbildervortrag
- Eintritt frei -
"Inonotus obliquus" heißt er in den Fachwelt, "Schiefer Schillerporling" bei den pilzkundlich gebildeten Laien. Als holzzersetzender Pilz zählt er zu den Parasiten in der Pflanzenwelt. Nicht zu den häufigen und auffälligen, sondern eher zu den seltenen und – wegen seines leicht zu übersehenden "Scheinfruchtkörpers" – unscheinbaren. Trotzdem ist er ein hochinteressanter Vertreter dieser Spezies, ein Pilz mit überraschenden Fähigkeiten, dessen offenkundiges Ziel die Schwächung und Tötung des Wirtsbaumes ist, um auf dessen Oberfläche seine Hauptfruchtform bilden zu können.

Nicolas A. Klöhn, Sachverständiger für Bäume, stellt im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe, die die Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg e. V. gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Berlin veranstaltet, Beobachtungen und Untersuchungsergebnisse vor, die die bisher in der wissenschaftlichen Fachliteratur veröffentlichten Erkenntnisse über den Schiefen Schillerporling ergänzen und teilweise revidieren. Sein Vortrag beleuchtet u. a. die Auswirkungen, die der Pilz auf die Bruchsicherheit der Bäume hat, gibt Hinweise auf sein Erscheinungs- und Befallsbild, geht aber auch auf den Zusammenhang ein, der zwischen den Besiedlungsstrategien von Inonotus obliquus und dem Biotopwert der befallenen Bäume besteht.
Der Lichtbildervortrag findet am Montag, dem 13. Januar, um 18 Uhr statt.
Beginn: 18 Uhr.
Ort: großer Veranstaltungsraum der Stiftung Naturschutz im 4.OG.
Eintritt: frei
Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Str. 68
10785 Berlin
030-26 39 40
www.stiftung-naturschutz.de






