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Dezember 2003: Planungen rund ums Gartencafé in der Lützowstraße

Das Schulsegel, die Neugestaltung des Geländes vor der Stadtteilbibliothek, bald vielleicht auch ein Straßencafé: Die Lützowstraße soll (fußgänger-)freundlicher werden und zum Aufenthalt einladen.
Die Entwicklung der Lützowstraße zu einer anwohner- und fußgängerfreundlichen Straße geht weiter. Der Eingangsbereich der Fritzlar-Homberg-Grundschule ist neu gestaltet, ein Schulsegel aufgestellt, und zwei neue Fußgängerüberwege konnten durchgesetzt werden. Der nächste Schritt ist die Neugestaltung des Geländes um die Stadtteilbibliothek. Hier soll es geradezu gemütlich werden, und zwar in einem Gartencafé.
Schulen, Kindertagesstätten, Bibliothek, Jugendclubs - es gibt viele Ziele in der Lützowstraße, die die Menschen vor allem durch und über die Lützowstraße erreichen. Und die meisten zu Fuß. So war es dringend nötig, an der Ecke Derfflingerstraße mit Hilfe eines neuen Zebrastreifens den Schülern des Französischen Gymnasiums oder den Besuchern des Jugend Kultur Zentrum Pumpe das Überqueren der Straße zu erleichtern. Ganz zu schweigen von all jenen, die Richtung Landwehrkanal über den Hiroshima Steig in den Großen Tiergarten wollen.
Eines der Ziele des Quartiersmanagement ist es, die Bildungseinrichtungen im Kiez stärker miteinander zu vernetzen. Das bedeutet, dass in naher Zukunft der Verkehr zwischen den soziokulturellen Jugendeinrichtungen in der Kluckstraße 11, der Stadtteilbibliothek und der Fritzlar-Homberg-Grundschule zunehmen wird. Die drei Einrichtungen liegen zwar dicht beieinander, aber dennoch durch die Lützowstraße getrennt. Auch hier erleichtern jetzt Zebrastreifen das Überqueren der Straße.
Der nächste Schritt, dem Stadtraum Orte zu geben, an denen sich die Menschen gerne aufhalten, ist das Gartencafé an der Stadtteilbibliothek. Der Platz ist da, die im Sommer Schatten spendenden Bäume auch, jetzt geht es darum, dieses Potenzial auch zu nutzen. Ein einfacher Anbau, die vollständige Verglasung der Straßenfassade der Bibliothek, Tische, Stühle - und schon kann man verweilen, wo man jetzt nur schnell vorbei geht. Mit vorbereitenden Arbeiten ist bereits begonnen worden. Wenn alles gut geht, wird's ein Jahr später fertig sein.
text/foto: BuM (Quartiersblatt 14)






