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Ein Blickfang für den Platz Am Karlsbad? - Henner Kuckuck entwirft einen skulpturalen Pavillon

Konzept für den Platz Am Karlsbad. Entwurf: Henner Kuckuck
Konzept für den Platz Am Karlsbad. Entwurf: Henner Kuckuck

Der an sich schöne runde Platz an der Spitze der Potsdamer Straße gehört noch zur Grünanlage Am Karlsbad. Er ist so angelegt, dass man erwarten könnte, hier würden sich gerne Menschen versammeln. Tun sie aber nicht. Meistens ist der Platz leer und wirkt wie ausgestorben. Wer von der Staatsbibliothek oder von der Nationalgalerie aus herüber schaut, wird sich nicht unbedingt angezogen fühlen.

Gerade an ihrem Eingang wirkt die Potsdamer Straße ganz und gar nicht wie ein vitaler Boulevard. Der international erfolgreiche Künstler Henner Kuckuck, der in einem Atelier in der Pohlstraße 11 – das sind die U-Bahn-Bögen – arbeitet, hat nun eine Idee entwickelt, wie dem Platz und damit der Potsdamer Straße und damit dem Quartier gutes getan werden kann.

„Mein Entwurf sieht eine kristalline, skulpturale Konstruktion vor, die städtebaulich den Platz schließt“, sagt Henner Kuckuck, „die Konstruktion ist aus gefalteten Flächen entwickelt und ergibt eine pavillonartige Skulptur. Die Fläche darunter könnte zu verschiedensten Aktivitäten genutzt werden, zum Beispiel als Ruhe- und Kommunikationszentrum mit ambulanter Bestuhlung, als Bühne für Konzerte und Veranstaltungen und für jegliche Art von Events. Auch ein kleines Freiluftcafé mit Blick auf die Nationalgalerie wäre möglich.“

Erfahrungen mit dem Stadtraum

Der in Berlin geborene Henner Kuckuck hat viel Erfahrung im Umgang mit Außenräumen. Er hat zunächst Anfang der sechziger Jahre in Braunschweig Architektur studiert, dann in Berlin Bildhauerei an der Hochschule der Künste, war dort Meisterschüler von Professor Hans Uhlmann.
Nachdem er zwölf Jahre in Berlin und von Berlin aus gearbeitet hatte, verlegte er für fast zwanzig Jahre seinen ersten Wohnsitz nach New York und kam schließlich 2002 nach Berlin zurück. Hier hatte er schon vor Jahren eine Skulptur geschaffen und einen Platz auf dem Gelände der Freien Universität gestaltet.

Seine Skulpturen sind nicht nur in deutschen und europäischen Städten zu sehen, sondern auch in den USA (besonders in New York), in Korea und in China. In China wird anlässlich der Olympiade ein weiteres Projekt von Henner Kuckuck realisiert.

Seine Idee einer bespielbaren Skulptur für den Platz Am Karlbad wurde als Projekt für die Förderung von Bauvorhaben im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ 2008 eingereicht.„Ein optischer Blickfang und ein belebter Platz wären ein gelungener Übergang vom Potsdamer Platz zur Potsdamer Straße“, sagt der Künstler, und: „Eine farbige Ausleuchtung bei Dunkelheit gäbe diesem Platz einen zusätzlichen ästhetischen Reiz.“

text: BuM (QB 37); grafik: Layout & Montage (c) Quint