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Eröffnung/Opening: Wolfgang Betke - OBERFLÄCHENTIEFGANG - 5.07.

Wolfgang Betke OBERFLÄCHENTIEFGANG 6. Juli - 7. September

Betke/Aurel Schreiber

Eröffnung:
Freitag 5. Juli von 18:00 bis 21:00 Uhr

Die Galerie Aurel Scheibler freut sich, mit „OBERFLÄCHENTIEFGANG“ die nächste Einzelausstellung des Künstlers Wolfgang Betke (geb. 1958) anzukündigen. Die Ausstellung zeigt eine Reihe neuer Arbeiten, welche Betkes Fokus auf den künstlerischen Prozess hervorheben. Die Ausstellung ist vom 06. Juli bis zum 7. September zu sehen und eröffnet am Freitag, dem 05. Juli.

Leinwand, Aluminium und Holz sind die essentiellen Materialien, mit denen sich Betke in seinen Arbeiten auseinandersetzt. Seine Bild-Objekte sind aus unzähligen Schichten aufgebaut, sie akzeptieren und reflektieren
zugleich Manipulation und Metamorphose. Die aus einem langwierigen Transformationsprozess hervorgegangenen  Oberflächen offenbaren dabei ungesehene neue Realitäten und eröffnen dem Betrachter immer andere Formen des Sehens und sich stetig wandelnde Bedeutungen.

Im Mittelpunkt von „OBERFLÄCHENTIEFGANG“ steht ein eigens für die Ausstellung hergestellter fünfteiliger Paravent. Dessen Bildtafeln sind mit Acrylfarbe und Permanent Marker auf Aluminium gemalt, das auf Holzpaneele montiert ist. Die Formen werden durch Abkratzen, Abwischen und Abschleifen aus dem aufgetragenen Farbmaterial buchstäblich ‚herausgeschält’. Die Arbeit zeigt nicht nur Betkes außergewöhnliche Fertigkeit mit diesem Material umzugehen. Der Bildraum wird durch den sich im Aluminium spiegelnden
Galerieraum erweitert, was bedeutet, dass die Betrachter sich selber und den Umraum schemenhaft im Bild als Teil des Formgeschehens wahrnehmen können. Jede Bewegung, jede Lichtveränderung ruft eine völlig neue
Wahrnehmung hervor. Die Betrachter sind somit Teil einer niemals endenden Bildentstehung. Das Bild ist prinzipiell nicht vollendbar.

Betke betont den Zustand des „Nicht-Wissens“, der die Voraussetzung für seine Arbeit darstellt. Er geht bewußt nicht von einem Konzept oder einem Plan aus, sondern versucht, seine Bildhandlungen frei von rationaler Begleitung entstehen zu lassen. Es ist gerade diese tastende und suchende Herangehensweise in Verbindung mit der Technik des Abschleifens, die dem Kunstwerk den Charakter eines Palimpsestes verleiht.

Wolfgang Betke studierte Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, sowie Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg bei Franz Erhard Walther. Seine Arbeiten sind in internationalen Stiftungen und Sammlungen vertreten. Als Maler, Schriftsteller und Performancekünstler lebt und arbeitet er in Berlin.

Die Ausstellung zeigt eine Reihe neuer Werke, welche Betkes Fokus auf den künstlerischen Prozess hervorheben. Der Künstler betont den Zustand des "Nicht-Wissens", der die Vorraussetzung für seine Arbeit darstellt.

Er geht bewußt nicht von einem Konzept oder einem Plan aus, sondern versucht, seine Bildhandlungen frei von rationaler Begleitung entstehen zu lassen. Es ist gerade diese tastende und suchende Herangehensweise in Verbindung mit der Technik des Abschleifens, die dem Kunstwerk den Charakter eines Palimpsestes verleiht.

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6 July - 7 September
Opening Friday 5 July from 6 p.m. to 9 p.m.

"OBERFLÄCHENTIEFGANG" shows recent work by the artist and emphasizes Betke´s determined and continuous focus on the artistic process itself, the `becoming´ of a work of art. Wolfgang Betke accepts, invites even, the stage of `not-knowing´, which is an essential condition for the first renderings on the canvas or aluminium and subsequently stretches over the many phases of elimination/application that follow, until the image that has formed itself in the process is at ease, is, for no particular reason, `right´. It is exactly this allowing himself to be in an intensely exploratory, intensely searching, intensely committed state that leads Betke to create his own palimpsests.

kh/pm