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  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

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Ein Bistro für die ganze Familie – Neueröffnung an der Stadtteilbibliothek

"al bacio"
Fehlen nur noch die Gäste: Das "al bacio" kurz vor der Eröffnung.

„Al Bacio“ heißt das neue Café/Bistro an der Stadtteilbibliothek in der Lützowstraße, Al Bacio: der Kuss. Ein verführerischer Name für ein Bistro, wir treffen uns im Kuss. Auf einen Kaffee oder eine Limonade, auf einen Wein oder zur Pizza. Oder zum Frühstück.

Der Laden war noch nicht mal fertig eingerichtet, da wurde Henrik Abdalian Chigani von Eltern schon gefragt, wann er denn morgens öffnen wird, sie würden gerne, wenn sie ihre Kinder zur Schule gebracht haben, zum Frühstück zu ihm kommen. Das „Al Bacio“ liegt günstig, direkt gegenüber der Fritzlar-Homberg-Grundschule. Chigani öffnet um acht. Dann wird er Brötchen und verschieden belegte Baguette anbieten. Und ab zwölf mindestens zwei preiswerte Menüs (so um die vier Euro herum) und Pizza aus dem Steinofen und Pasta. Die Küche ist italienisch, die Weine kommen aus Spanien.

Das Quartiersmanagement Magdeburger Platz hatte die Idee für den Anbau an die Stadtteilbibliothek und das Projekt schließlich angeschoben und auf den Weg gebracht. Bezahlt wurde der Bau aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“. Wenn der Kuss, also „Al Bacio“ angenommen wird, würde der Ort sowohl tagsüber als auch abends belebt. Abends ist dieser Abschnitt der Lützowstraße vor allem dunkel und sehr ruhig, was auch ein ausgezeichnetes thailändisches Restaurant gegenüber allein nicht ändern kann, aber wenn eines zum andern kommt…

Auch die Stadtteilbibliothek gewinnt durch das „Al Bacio“ an Attraktivität. Zwischen Bücherei und Bistro gibt es eine Verbindungstür. Wer will, kann sich auch mit ein paar Büchern ins Lokal setzen und probelesen. Und im Sommer das ganze auch draußen. Biergarten wäre vielleicht etwas zu viel gesagt, aber eine Terrasse mit Bäumen – das ist es schon.

Seit zehn Jahren ist Henrik Abdalian Chigani in der Gastronomie tätig. Für den Betrieb an diesem Platz musste er auf eine Ausschreibung hin ein Konzept vorlegen, denn es war den Quartiersmanagern von vorn herein wichtig, dass hier nicht irgendein weiteres Lokal eröffnet werden soll, sondern eines, in dem sich sowohl Jugendliche wie Eltern, und die wiederum allein oder mit ihren Kindern wohl fühlen, also etwas für die ganze Familie.

Aber nicht nur. In der Nähe gibt es eine Jugendherberge, in der auch Erwachsene schlafen. Man wird sehen, ob auch diese Gäste Berlins morgens oder abends zum Publikum im „Al Bacio“ werden. Wie lange abends geöffnet sein wird, muss Chigani noch sehen. Als das „Al Bacio“ noch Baustelle war, wurde hier der Quartiersrat gewählt – auch kandidiert hat und gewählt wurde: Henrik Abdalian Chigani.

text: BuM (QB 32); foto: Stadtteilbibliothek