Suche

Newsletter bestellen für

Top Themen

  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

Freies Museum Berlin: Polnische Konzeptuelle Fotografie

Zdzislaw Jurkiewicz, an der wand auf der leinwand und an der staffelei, 1971
Natalia ll, konsumkunst, 1972 1975

Produktion: Marika Kumicz, Zofia Jakubowska, Kasia Figura

Vernissage: Freitag, 9. September ab 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 10.    September – 1. Oktober 2011


Die Ausstellung “Konzept-Fotografie aus Polen” ist eine von Marika Kuzmicz zusammengetragene Sammlung von Arbeiten polnischer Konzeptkünstler der 60er und siebziger Jahre, die sich mit dem Medium Fotografie und dessen Natur auseinander setzen.
Die gezeigten Werke entstanden in einer Zeit, als die Idee als Kunstwerk signifikante Bedeutung bekam und die Erfahrbarkeit der Grenzen des Mediums Kunst zu neuem Verständnis über das Medium selbst führte.

Die Idee oder das in einer Fotografie festgehaltene Konzept, das über das Medium selbst reflektiert, bildet die Grundlage der kuratorischen Auswahl für die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten.
Es sei an dieser Stelle anzumerken, das die Konzeptkunst ein verbreitetes Phänomen in Polen war. Es tauchte durch seine historisch gewachsenen Aufspaltungen in verschiedenen Umfeldern auf. Die konzeptkünstlerischen Reflexionen über das Medium der Fotografie wurden von einer Gruppe von Galeristen aufgegriffen, von Künstlern die zu deren Umfeld gehörten und jenen die unabhängig arbeiteten.

Die auf der Analyse des Mediums basierende Idee, die als Gemeinsamkeit der hier diskutierten Produktion verstanden werden kann, erlaubt es den Weg nachzuvollziehen, wie und warum die Fotografie ihren Einzug in den konzeptuellen Diskurs genommen hat; welche Notwendigkeiten sie ausfüllt, welche Absicht sie verfolgt und vor allem, welche Fragen sie stellt. Diese Fragen führten zu zahlreichen Versuchen die Grenzen des Mediums zu überschreiten, seine Möglichkeiten und seine Empfänglichkeit für Manipulationen auszuloten.

Der Versuch einer umfassenden Präsentation dieses Phänomens trägt möglicherweise dazu bei, das Feld der polnischen Konzeptkunst jenseits seiner geschichtlichen Aufspaltungen zu analysieren, was nicht zu bedeuten hat, das man versucht sie aus ihrem geschichtlichen und kulturellen Kontext herauszulösen.

Teilnehmende Künstler:
Kazimierz Bendkowski, Wojciech Bruszewski, Zbigniew Dłubak, Andrzej Dłużniewski, Henryk Gajewski, Zdzisław Jurkiewicz, Andrzej Jórczak, Andrzej Lachowicz, Jerzy Lewczyński, , Tomasz Konart, Eustachy Kossakowski, Jarosław Kozłowski, Anna Kutera, Romuald Kutera, Paweł Kwiek, Ireneusz Ir Kulik, Brygida Wróbel- Kulik, Jolanta Marcolla, Antoni Mikołajczyk, Jerzy Olek, Roman Opałka, Ewa Partum, Andrzej Paruzel, Ireneusz Pierzgalski, Jadwiga Przybylak, Józef Robakowski, Zygmunt Rytka, Andrzej Różycki, Zdzisław Sosnowski Leszek Szurkowski, Jan Świdziński, Zygmunt Targowski, Zbigniew Warpechowski, Ryszard Waśko, Piotr Weychert, Krzysztof Wojciechowski

FREIES

MUSEUM

BERLIN


phone +49 (0) 30 34721814.

www.freies-museum.com

_____________________________
Lange Nacht des Museums.
Jeden Donnerstag 19 bis 22 Uhr.

text/grafik: Einladung