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essen, trinken, reden…nach Lust und nach Laune: Gastronomische Highlights
Eine Auswahl anziehender Gastronomie im Quartier fällt nicht leicht. Wie immer ist das eine Frage des Geschmacks. Aber einige Highlights sollen neugierig machen auf eigene Erkundungen und Erfahrungen. Schön und/oder preiswert essen – in loser Folge werden weitere Tipps hierzu erscheinen.
Café Einstein, das Stammhaus
Vor dreißig Jahren wurde in der historischen Villa Kurfürstenstraße 58 das erste Café Einstein eröffnet. Es begann eine Erfolgsgeschichte, die Berliner und Berlinbesucher gleichermaßen anzieht. Mit Stil und Eleganz lädt das Caféhaus zum Morgencafé, zum Blick in internationalen Zeitungen oder zum Speisen nach Wiener Originalrezepten ein. Man trifft sich hier mit Freunden oder Geschäftspartnern – wenn es das Wetter zulässt am liebsten in dem mediterran anmutenden Garten. (www.cafeeinstein.com)
Rikes Gasthaus im Hotel Alt-Berlin
Nostalgie des angehenden 20. Jahrhunderts ist die Devise: Inneneinrichtung und Speisen des Hauses führten zurück in alte Zeiten. Dabei stand Rikes Großvater Pate, der sogar selbst Hand anlegte: erhalten ist sein Buffet von 1874, das heute das Gasthaus ziert. Geboten wird traditionelle Altberliner Küche, die nach Rezepten aus ererbten Kochbüchern zubereitet wird. Man kann Lust bekommen auf Kartoffelsuppe à la Kaiser Wilhelm oder auf „Berliner Arbeiterforelle“ (Brathering, Bratkartoffeln, Speck, Zwiebeln) oder Kutschergulasch im Lagerbier geschmort mit Spreewaldgemüse. (www.altberlin-hotel.de)
Geschmälzt und geröstet – Maultaschen aus der Manufaktur
Man legt Wert auf Handgemachtes in der Maultaschen-Manufaktur in der Lützowstraße 22. Aber der Liebhaber schwäbischer Küche findet auch anderes Landestypische wie Kasspätzle, Schupfnudeln, Flädlesuppe und Rostbraten. Man bekommt von allem viele Zubereitungs-Varianten. Abgerundet wird das Ganze durch Rothaus-Tannenzäpfle-Bier aus dem Schwarzwald. Darf’s zum Abschluß eine Griesschnitte mit Apfelmus aus der Oma-Küche sein?
Das Lokal ist eher schlicht gestaltet, aber es erfreut sich seit 2007 zunehmender Beliebtheit. Bei Sonnenschein wird der Bordstein zur südlich inspirierten Terrasse. (www.maultaschen-manufaktur.de)
Als Eigenwerbung bietet sich die Bar an als „Schule der Trunkenheit“ und beruft sich auf Walter Benjamin, der gesagt haben soll: „Der Leser, der Denkende, der Wartende, der Flaneur sind ebenso wohl Typen des Erleuchteten wie der Opiumesser, der Träumer, der Berauschte“.
Die im Retro-Stil gestaltetet Lounge- und Cocktail Bar in der Potsdamer Straße 102 versteht sich als ein „Lichtblick“ in der Potsdamer Straße.
Sie hat ihren eigenen Stil gefunden. Nicht zuletzt durch ihre Schulungsangebote der „Trunkenheit“, wo dem geneigten Publikum der Geschmackssinn für edle Getränke geschärft werden soll, sorgt die Victria Bar für eine eingeschworene Fangemeinschaft, die mit „Klassenfahrten“ und „Wandertagen“ einander näher gebracht wird. Der Erfolg gibt den Betreibern recht: Freitagabends kommt es vor, dass „wegen Überfüllung“ niemand mehr eingelassen wird. (www.victoriabar.de)
40seconds über der Potsdamer Straße
Hoch hinaus und mit dem unnachahmlichen Blick auf die jüngste Vergangenheit Berlins führt dagegen der Besuch von Skylounge und Nightlife-Club in der Potsdamer Straße 58. In 40 Sekunden schwebt der Fahrstuhl zum neu ausgebauten 8. Obergeschoß. Dort erwartet den Gast unter anderem die „Panorama Kurve“ mit Ausblick auf das Kulturforum und den Potsdamer Platz. Ein aufwendiges technisches Equipment ermöglicht Partys, Dinner, Tagungen und Live Musik gleichermaßen. (www.40seconds.de)
Joseph-Roth-Diele
Anfang der 20er Jahre lebte der österreichische Schriftsteller und Journalist Joseph Roth hier für einige Jahre. Heute ist er Namensgeber der beliebten „Gast- und Lesestube“ in der Potsdamer Straße 75.
Man trifft sich hier. In der Mittagspause oder abends mit Freunden, Kollegen. Mit wem auch immer. Manchmal ist kein freier Platz mehr zu bekommen. Anziehend ist das schöne Ambiente und die einfach aber „geschmackvoll“ gestaltete Speisekarte. Hier kann man schmecken, dass gute Gastronomie nicht immer teuer sein muss. Die Gäste werden verwöhnt mit einem frischen „Stullenangebot“, das unter anderem Schmalz-, Mett- oder Quarkbelag ab 1,50 € bietet. Der wechselnde Mittagstisch bewegt sich zwischen 4 – 7 € und spricht mit verschiedenen Spätzle-Varianten süddeutsche Kostliebhaber an. Immer freitags werden Flammkuchen-Varianten geboten. (www.joseph-roth-diele.de)
EDD’s – ein Ausflug nach Thailand
Das Thailändisches Restaurant EDD´s in der Lützowstraße 81 verwöhnt seine Gäste in einer eleganten Atmosphäre. Nach original thailändischen Rezepten wird hier eine Küche mit gehobenem Anspruch geboten.
Mit einer ausgewogenen Kombination von thailändischen Gewürzen und Kräutern geniesst man eine traditionelle Küche. Angeblich ist sie inspiriert von Geheimrezepten aus dem Königspalast. Neue, selbst erfundene Rezepte von EDD, dem Küchenchef, runden die Speisekarte ab.
EDD`s Thailändisches Restaurant hat diversen Gastronomie-Kritikern ihren Beifall entlockt und wird gerne genutzt für gesellschaftliche Anlässe.
(www.edds-thairestaurant.de)













