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Interdialog-Preis für Esra Aydin
Im Rahmen der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs am 25. November 2009 wurde einer der diesjährigen Preise an die in vielerlei Hinsicht in Tiergarten Süd engagierte Esra Aydin verliehen. Ihr bürgerschaftliches Engagement habe eine Vorbildfunktion in der Öffentlichkeit. Besonders erwähnt wurden ihr Einsatz für das Lotsenprojekt, für die Elternaktivitäten und für eine harmonische Nachbarschaft. Angefangen hat ihre Aktivität im Kiez mit der Organisation eines Frauenfrühstücks. Und das wiederum hat angefangen mit dem noch völlig unorganisierten Warten einiger Mütter vor der Kita auf ihre Kinder. Dabei kommt man eben ins Gespräch, nicht nur über die Kinder, wahrscheinlich auch über die Männer, über die Widrigkeiten des Alltags und über Gott und die Welt.
Die Frauen, die da gewartet haben, haben sich irgendwann auch schon auf die Gespräche gefreut. Sie haben gemerkt, dass Gespräche hilfreich sind. Nun hätten sie es ja bei den Gesprächen vor der Kita belassen können. Aber dann lag auch die Idee nahe, den Gesprächskreis für andere Frauen zu öffnen.
Das zu organisieren, machte Esra Aydin zu ihrer Sache, und so ist das Frauenfrühstück zu einer festen Institution geworden, jeden Dienstag von 10 bis 14 Uhr im Nachbarschaftstreff.
Das nächste war dann ihr Engagement im Lotsenprojekt, in dem sie ihre Erfahrung mit der deutschen Gesellschaft und den Berliner Behörden und allem, was einen so umgibt, anderen nutzbar macht.
Esra Aydin ist in Deutschland zur Welt gekommen, hat zwischenzeitlich in der Türkei gelebt, und ist seit 17 Jahren wieder in Deutschland, seit elf Jahren in Tiergarten Süd. Natürlich kennt sie den Kiez bestens, und diese Kenntnisse bringt sie auch in den Quartiersrat ein.
Der Preis wurde ihr von der Leiterin der „Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung in Berlin“ Eren Ünsal verliehen. Schön, dass Esra Aydins Engagement auch auf diese Weise Anerkennung findet.
Herzlichen Glückwunsch!







