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Antragsschluss für den Bezirkskulturfonds 2012
Stadttour »Historische Orte sichtbar machen«, Tour II - Von Bahntrassen, Straßen, Wohnhäusern und Brücken
2. Rogate-Konzert: Chor des Brahe-Gymnasiums Jünköpping
Interkulturelles Netzwerk - das ist bis Ende 2010 passiert
Bisher fanden vier Treffen des Interkulturellen Netzwerks statt.
In den ersten beiden Treffen haben wir uns über mögliche Ziele und Inhalte eines Interkulturellen Netzwerks ausgetauscht. Wir haben festgehalten, dass wir sorgsam mit den Begriffen „Integration“ und „Vielfalt“ umgehen wollen und wir erst im Verlauf der Treffen diese Begriffe besser klären und definieren können.
Als wichtigste Themenschwerpunkte haben wir die folgenden identifiziert:
- Kinder und Jugend
- Bildung
- Gewerbe (lokale Ökonomie)
- „Straßenstrich“
- Partizipation / Bürgerbeteiligung
Es ist geplant, die Treffen an verschiedenen Orten zu organisieren, um die verschiedenen Einrichtungen und Initiativen besser kennenzulernen.
Im 3. Treffen wurde nochmals das Thema Netzwerk – Chancen und Grenzen – vertieft. Das Treffen fand bei Frau Albayrak, Kamil Tagespflege, statt.
Deutlich wurde die Relevanz regelmäßigen Austauschs, um immer aktuell über verschiedene Entwicklungen im Kiez informiert zu und um die eine oder andere Möglichkeit der Zusammenarbeit „zu entdecken“. Es wurde aber auch deutlich, wie schwierig es ist, die Akteure und Bewohner/innen für eine regelmäßige Teilnahme an den Treffen zu gewinnen.
Im Bericht der „türkischen“ Community wurde der gute Zusammenhalt untereinander betont, aber auch der fehlende Kontakt zur deutschen Bevölkerung bzw. zu anderen Communities bedauert.
Zur Situation an der hiesigen Grundschule wurde gesagt, dass im Grunde die Integration „deutscher“ Eltern notwendig und wünschenswert ist (etwa 90 % der Kinder haben einen „Migrationshintergrund“).
Das 4. Treffen fand im Jugendkulturzentrum Pumpe in der Lützowstraße statt und hatte zum Schwerpunkt das Thema „Jugend(arbeit)“.
Von der Pumpe war zu erfahren, dass 2011 auch Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche speziell aus dem Quartier in Kooperation mit Trägern aus dem Kiez geplant sind; ebenso ist ein Modellprojekt, in dem Theaterarbeit mit gezielter Sprachförderung verbunden wird, in Kooperation mit der Fritzlar-Homberg-Grundschule in Vorbereitung.
Die Vertreter/innen der „arabischen“ Community berichteten, dass sich ihrer Beobachtung nach viele ihrer arabischen Bekannten nicht nur immer mehr in ihre Communities sondern noch stärker in ihre Familien zurückziehen.
Insgesamt fehlen zunehmend die Alltagskontakte; man bleibt mehr für sich. Leider ist auch mit dem Horthaus in der Lützowstraße ein wichtiger, großer sozialer Treffpunkt weggefallen; dort, vor allem auf dem Spielplatz, hatten sich täglich viele getroffen und miteinander geredet.
- Wir werden Sie auch weiterhin hier im Internet über die nächsten Termine für die Treffen des Interkulturellen Netzwerks informieren - Neuinteressenten sind herzlich willkommen!






