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Juli 2005: Bunt statt trist: Jugendliche verpassten Treff neuen Anstrich

 
Zwei Wochen lang malerten Jugendliche ihren Treff an der Kluckstraße 11 - weil Rot, Mintgrün oder Hellblau einfach fröhlicher ist als ödes Schmuddelweiß.
 
Olles tristes "Krankenhausweiß" in allen Räumen, dazu - klar - angegilbte Ecken und Trauerränder um die Lichtschalter:
So richtig gerne würde wohl niemand in einer solchen Umgebung wohnen.
Und freiwillig seine Freizeit in solchen Räumen verbringen ist auch nicht gerade toll.
 
Das dachten sich auch einige Jugendliche aus dem Jugendtreff Kluckstraße 11. Und nach dem Motto "Nicht nörgeln, sondern was unternehmen" griffen sie gemeinsam mit Gelaal und Angela vom Jugendteam zu Pinsel und Rolle.
 
Andere Fraben haben sie sich gewünscht, und die zieren nun die Wände - nachdem fünf Jugendliche und die beiden Betreuer zwei Wochen lang so gut wie täglich mit Hand angelegt haben, obwohl draußen Badewetter lockte...
Der Gang strahlt in hellen Blau, die Räume tragen leuchtendes Rot, edles Beige, frisches Mintgrün, gestrichen, gerollt, in Schwammtechnik aufgetragen... Sich dafür die ganze Zeit "für umsonst" bzw. lediglich für ein Essen zur Abschluss-Feier Blasen an die Hände zu schuften hat gelohnt!
 
Staunen werden sicherlich auch die anderen, die außerhalb der Urlaubszeit auch regelmäßig in die Kluckstraße kommen. Denn seit dem 11. Juli läuft der normale Betrieb nach der Renovier-Pause wieder - bloß eben schöner als zuvor.

text: wolk; foto: Jugendteam