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Juni 2005: Ein neuer Mittelstreifen für die Potsdamer Straße


Schlicht, aber schön: Grüner Rasen auf dem Mittelstreifen soll ein neues Eingangsportal fürs Quartier an der nördlichen Potsdamer Straße bilden - noch hapert es am Anschluss fürs Gießwasser.

Der Blick von der Potsdamer Brücke Richtung Süden die Potsdamer Straße entlang ist wahrlich keine Augenweide: Ein Verwahrloster Mittelstreifen mit struppigem Grün (und der etwas verloren wirkenden Figur vom Droschkenkutscher "eiserner Gustav") wird umtost von vier- bis sechsspurigem Autoverkehr.

Dieser Wildwuchs mit der ramponierten niedrigen Einfassung rundherum soll bald quietschgrünem Zierrasen weichen, auch zwei der schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogenen Straßenbäume auf dem Mittelstreifen werden durch neue ersetzt.

Ziel der aufs erste nicht so spektakulären Aktion ist, Besuchern der nördlichen Potsdamer Straße einen zurückhaltend-gepflegten "Empfang" zu bereiten.
Dass dieser Empfang nun seit einigen Wochen auf sich warten lässt, liegt an schnöden technischen Schwierigkeiten: Der eigentlich vorhandene Wasseranschluss – nötig spätestens zum Beregnen der Grassamen – wurde kurz vor dem Wegbaggern des jetzigen Bodens oder dem Abtransport von alten im Wildwuchs verlegten Pflasterplatten von den Berliner Wasserbetrieben schlicht ausgebaut.

Der Antrag aufs "neue Wasser" ist inzwischen gestellt; billiger macht das die Gesamtplanung nicht. Noch ist nicht sicher, wann das neue Grün ausgesät werden kann, denn ohne Wasser wird da nichts wachsen, so viel ist immerhin klar...

Wir drücken die Daumen, dass es bald "Wasser marsch!" heißt auf dem Mittelstreifen - und berichten natürlich, wenn es weitergeht.

text: wolk; foto: sepke