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Juni 2005: Einladung zur Veranstaltung "Quartier macht Arbeit"
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 15. Juni zu einer Veranstaltung unter dem Motto "Quartier macht Arbeit" zur lokalen Ökonomie ein - Interessenten bitte anmelden!
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur "Sozialen Stadt" laden wir ein zu
QUARTIER MACHT ARBEIT
am Mittwoch, 15. Juni 2005
von 17.00 bis 19.15 Uhr
im Konferenzsaal der Friedrich Ebert Stiftung
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Lage und Lebensorientierung ist die soziale Aufgabe der Stadt. Angesichts anhaltender hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender sozialer Probleme ist die Erleichterung des Zugangs zur Arbeitswelt ein wesentliches Ziel des Quartiersmanagements.
Für viele Erwerbslose ist der Kiez die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Aber: Armut, räumliche und sozioökonomische Ungleichheiten bedrohen die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Stadt. Eine ausgewogene Wirtschaftsförderung muss deshalb Schwerpunkte mit lokalen und regionalen Wirkungen enthalten, ansonsten wird selbst Wirtschaftswachstum zur Gesundung der städtischen Problemkieze nicht ausreichen.
Das Zusammenwirken von Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung und eine Stadtentwicklungspolitik, die die Stärken Berlins fördert, kann Problemkiezen nutzen, wenn die Ressourcen innerhalb dieser Stadtteile von Beginn an Bestandteil einer Entwicklung sind, statt nur auf "Durchsickereffekte" hoffen zu müssen. Die "Berlin-Studie" der OECD stellte dazu fest, "dass es Berlin trotz zahlreicher Pilotprojekte und Experimente schwer fällt, die wirklich erfolgreichen Ansätze im Generellen umzusetzen und breit anzuwenden".
"Lokale Ökonomie" als Strategie und Handlungsfeld des QM
Wie kann die Stärkung lokaler Ökonomien zur Stabilisierung von Quartieren beitragen? Wie können lokale Akteure mit Unterstützung des QM in Qualifizierung, Arbeits- und Existenzgründungsmarkt eingegliedert werden?
Eine Standortbeschreibung von: Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung
"Lokale Ökonomie" - Erfahrungen, Ergebnisse und Empfehlungen aus der Arbeit im Kiez
- Lokales berufliches Qualifizierungszentrum, QM Schillerpromenade,
- Kulturwirtschaftliches Zentrum, QM Soldiner Straße
- Frauennetzwerk "Ladenhüterinnen", Boxhagener Platz
- Geschäftsstraßenmanagement, QM Wrangelkiez
QUARTIER MACHT ARBEIT
Gesamtstädtische Wirtschaftsförderung und lokale Ansätze verbinden - Kompetenzen bündeln, Kooperationen stärken. Mit wirtschaftlichen Mitteln Armut überwinden bzw. verhindern - Instrumente, Grenzen und Erfolge. Möglichkeiten und Grenzen der neuen Arbeitsmarktförderung. Wie können die Potenziale Berlins - insbesondere in benachteiligten Kiezen - zugunsten der regionalen Wirtschaft aktiviert werden?
mit:
Jochen Brückmann, Industrie- und Handelskammer zu Berlin
Gunter Fleischmann, Jugendwohnen im Kiez e.V.
Dr. Annette Fugmann-Heesing, MdA
Ingeborg Junge-Reyer
Dr. Birgit Roos, Vorstandsmitglied, Investitionsbank Berlin
Volkmar Strauch, Staatssekretär, Senatswaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
anschließend:
BERLINER AUFGABEN - Anmerkungen von Annette Fugmann-Heesing
Veranstaltungsmoderation: Annette Schäfer
Wenn Sie teilnehmen möchten - freuen wir uns über Ihre Anmeldung per mail
an lbbmail@fes.de
Mit freundlichen Grüßen
Landesbüro Berlin
Friedrich-Ebert-Stiftung
text: Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung






