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Top Themen

  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

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Kiezgeschichte zum Anfassen: Das Maggi-Haus


"Alles Sein beruft auf Paarung/Alles Glück auf Harmonie/Darum fehle in der Nahrung/ Maggis Speisewürze nie." Bevor der Dichter Frank Wedekind mit seinen Liedern, Bänkelgesängen und Theaterstücken den Kaiser gegen sich aufbrachte und dennoch oder gerade deshalb viel Erfolg hatte, dichtete er für Julius Maggi Werbetexte wie den hier zitierten. Das war gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
 
Etwa zur gleichen Zeit ließ sich das Brühwürfel-Unternehmen auch in Berlin nieder und baute sich in der Lützowstraße 102 – 104 eine Fabrik mit beeindruckender Werksteinfassade und drei Gewerbehöfen mit Seitenflügeln und Quergebäuden. Maggi selbst nutzte ursprünglich nur das Vorderhaus und vermietete die übrigen Flächen an mehrere kleinere Unternehmen.
 

Auch heute wird der Komplex, der mit vielen skulpturalen Details in der Fassade an die wilhelminische Zeit erinnert, von vielen verschiedenen Gewerbebetrieben genutzt.
Heute gibt die Lützowstraße auf dieser Höhe das Bild einer Industriegegend ab. Das war seinerzeit anders. Da stand das Maggi-Haus in einer Wohnstraße, oder besser gesagt, in einer Straße, in der sich Wohnen und Arbeiten durchmischten.


text/fotos: BuM (QB 28)