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Kurfürstenstraße - bisherige Baumaßnahmen und weitere Planung
Am 21. August trafen sich Vertreter des QMs mit Anliegern, um über den derzeitigen Stand und weitere Planungen rund um die Kurfürstenstraße zu diskutieren.
Lesen Sie im Protokoll, wie Anlieger die Wirksamkeit der bislang umgesetzten Baumaßnahmen einschätzen und was sie sich für die Zukunft zusätzlich wünschen oder vorstellen könnten.
Protokoll der Veranstaltung am 21.08.2003 zur Verkehrsberuhigung in der Kurfürstenstraße
Ort: Integrationszentrum, Pohlstraße 74
Beginn: 19.00 Uhr
Anwesend: Lutz Sepke (Moderation), Carsten Noack (Protokoll), 17 Bürgerinnen und Bürger
TOP´s:
1. Problemstellung
2. Bauliche Lösungen
3. Auswirkungen dieser baulichen Lösungen
4. Mögliche weitere Schritte
5. Fazit
1. und 2. Problemstellung und bauliche Lösungen
Die Problemstellung und die durchgeführten baulichen Lösungen werden von Herrn Sepke dargestellt. Diese beruhen auf zwei im Jahr 2000 durchgeführten Verkehrsforen.
Problemstellung
Für die Kurfürstenstraße gibt es folgende Problemstellung:
Folgende Ziele und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Kurfürstenstraße wurden bei diesen Verkehrsforen vorgeschlagen:
Ziele:
3. Auswirkungen der baulichen Lösungen
Nach Meinung der anwesenden Bürgerinnen und Bürger gibt es bezüglich der Verkehrssituation in der Kurfürstenstraße folgende Aspekte zu nennen:
Positiv | Negativ |
Teilweise Abbremsungen bei den Aufpflasterungen | Vormittags durchgehender "Motorisierter-Individualverkehr-Zug" |
Situation ist wohnlicher geworden | Beschilderung schlecht (zu wenig und schlecht einsehbar) |
Etwas weniger Verkehr, insbesondere von Post- und BSR-LKW´s | Lärmbelästigung weiterhin vorhanden |
| LKW-Verkehr in der Nacht, fährt schneller als erlaubt |
| Tempo 30 wird allgemein nicht eingehalten |
| LKW´s halten sich nicht an Gewichtsbegrenzung |
| Keine Geschwindigkeitskontrollen mehr bzw. am falschen Ort (Flottwellstraße) |
4. Mögliche weitere Schritte
Die weiteren Schritte wurden in der Gruppe durchaus kontrovers diskutiert.
Folgende Ideen wurden dabei angesprochen und durchdiskutiert:
– mehr Tempo-30-Schilder an besser einsehbaren Orten, z.B. auf der Mittelinsel oder auf die Straße gemalt
– verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei
– Abbiegespuren /Ampelphasen in der Flottwellstraße /Schöneberger Ufer ändern
– Aufpflasterungen bis zur Flottwellstraße erweitern
– eine Aufpflasterung östlich der Mittelinsel des U-Bahn-Einganges
– Verkehrszählung und Lärmmessung nach Abschluss der Baumaßnahmen
– Straßenverengung in der westlichen Eingangssituation der Kurfürstenstraße
– Eingangssituationen begrünen
– Parkraumbewirtschaftung
– Schrägparken auf einer Straßenseite
5. Fazit
Die Umwandlung in eine Spielstraße /Anliegerstraße ist das höchste Ziel. Sollte dies nicht gelingen, sollten die kleinteiligen Maßnahmen, die den Durchgangsverkehr erschweren, fortgesetzt werden. Es gab keine eindeutigen Mehrheiten für eine Teerung der Straße bzw. für die Beibehaltung des Kopfsteinpflasters . Eine Parkraumbewirtschaftung wird voraussichtlich umgesetzt und frühestens im Herbst 2004 Realität. Das Verändern der Stellplatzsituation auf einer Straßenseite (Schrägparken) ist nicht möglich, da dann für den fahrenden Verkehr zuwenig Platz (max. 4,00 m Fahrbahnbreite) sein wird.
Schluss der Veranstaltung: 20.45 Uhr
text: Carsten Noack; foto: Sepke






