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Lesung mit Lutz van Dijk am 8. Mai 2008

KomBi und Gladt freuen sich sehr, Lutz van Dijk im Rahmen seiner Lesereise in Europa in den gemeinsamen Räumen in der Kluckstraße begrüßen zu können. Am 8. Mai um 20.00 Uhr liest er aus seinem 2007 erschienenen Jugendbuch „Die Geschichte von Liebe und Sex“ und dem eben erschienen Fachbuch „Sexuelle Vielfalt lernen. Schulen ohne Homophobie“.

Der Autor:

Lutz van Dijk, Dr. phil., 1955 in Berlin geboren, war Lehrer in Hamburg und 1992-1999 Mitarbeiter der Anne-Frank-Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt als Schriftsteller und Mitbegründer der Stiftung HOKISA, die sich für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und erhielten mehrere internationale Auszeichnungen.


Die Bücher:

„Die Geschichte von Liebe und Sex“


Der Autor zeigt, wie sich Liebe und Sex im Laufe der menschlichen Geschichte entwickelt haben und führt uns auf eine Zeitreise durch alle Kontinente. Dabei geht es „nicht um noch mehr Sachinformationen, sondern darum, die vielen Begriffe, Bilder und Behauptungen rund um Liebe und Sex besser zu verstehen. Wann und wo sind sie entstanden? Wie haben Menschen früher gefühlt und gedacht? Warum wurde über Liebe und Sex so oft geschwiegen oder sogar gelogen? Wie kann ich mich auf die Suche nach meiner eigenen Wahrheit – meiner Geschichte – von Liebe und Sex machen? Wie lernen, mich in der verwirrenden Vielfalt scheinbar unendlicher Freiheiten und erregender Fantasien zu entscheiden, wer ich bin oder sein möchte?“
(Die Berliner Literaturkritik, 26.09.07)

Lutz van Dijk erzählt die Geschichte von Liebe und Sex und lässt dabei junge und ältere Leute aus vielen Ländern zu Wort kommen. In einer aufregenden Reise durch die Jahrhunderte und alle Kontinente geht er den vielen Fragen und Antworten zu Liebe und Sex nach. Eine grenzenlose Ermutigung, eigene Ideen von Sex ebenso selbstbewusst wie liebevoll zu leben.


„Sexuelle Vielfalt lernen. Schulen ohne Homophobie“

„Schwule Sau!“, „blöde Lesbe!“ – Schimpfwörter, die auf deutschen Schulhöfen keine Seltenheit sind. Bis heute sind Vorurteile und die damit einhergehenden Diskriminierungen gegenüber sexuellen Minderheiten, vor allem gegenüber Lesben und Schwulen, auch an Schulen weit verbreitet. Das Thema sexuelle Vielfalt hingegen wird häufig totgeschwiegen.

Der erste Teil des Buches gewährt Einblicke in die Klassenzimmer verschiedener europäischer Länder und zeigt, wie dort sexuelle Vielfalt aufgezeigt und Homophobie angegangen wird. Über die Vernetzung von schulischer und außerschulischer Arbeit wird im zweiten Teil von Sexuelle Vielfalt lernen berichtet. Konkret werden die AutorInnen im dritten Teil des Buches. Dort beschreiben sie, welche kreativen und effektiven Möglichkeiten es im Unterricht gibt, um Homophobie erfolgreich zu begegnen und sexuelle Vielfalt zu lehren.

Die zahlreichen Empfehlungen, Anleitungen und Adresslisten machen dieses Buch zu einem wichtigen Ratgeber für Lehrende und Studierende.

(Pressetext Querverlag)


8. Mai 2008, 20.00 Uhr, Kluckstr. 11 (1.Etage), 10785 Berlin (Tiergarten-Süd)

Eintritt: 5 Euro

Der Eintritt ist für die südafrikanische Stiftung HOKISA bestimmt, die sich für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt.

Kartenbestellung: Tel. 26 55 66 33 oder info[at]gladt[.]de

text: KomBi