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    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

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MAGISTRALE-Kulturnacht am 14. und 15. September

MAGISTRALE-Kulturnacht 2007
MAGISTRALE-Kulturnacht 2007

Zum Ende der großen Ferien wurde auf dem Gelände um die U-Bahnbögen in der Pohlstraße die Mediterrane Sommernacht gefeiert, jetzt steht die MAGISTRALE-Kulturnacht rund um die Potsdamer Straße bevor:

Am Samstag, den 15. September wird wie gewohnt ab 15 Uhr vom Schöneberger Ufer bis zum Kleistpark die Kunst in allen ihren Spielarten auftreten. In Läden, in Cafés, in den Höfen und in den Ateliers und selbstverständlich in den Galerien werden Ausstellungen, theatralische und tänzerische Darbietungen, Lesungen, Konzerte und multimediale Performances dem harten Leben seine künstlerische Überhöhung hinzufügen – und mancherorts, besonders in den Ateliers, auch Einblick gewähren in das harte Leben derer, die die Kunst erschaffen.

Die MAGISTRALE-Kulturnacht ist ja längst eine Tiergartener und inzwischen auch Schöneberger Tradition, doch etwas ist neu in diesem Jahr: Bereits am Vorabend des langen Samstags der Kunst und der Kultur findet eine zentrale Eröffnungsfeier statt.

„Immer an der Wand lang“

Nicht erst heute wird die Potsdamer Straße und ihre Umgebung als Wohn- und Arbeitsort vieler bildender Künstler, Autoren und Musiker geschätzt, das war schon früher so.

Kurz nach 1900 wohnte in der heutigen Potsdamer Straße 134 an der Ecke Bülowstraße der Chansonkomponist Walter Kollo. In seinem Untermietzimmer übte er mit einer damals noch gänzlich unbekannten jungen Sängerin ein paar Lieder ein, und diese Sängerin war die, die man später wegen ihrer außergewöhnlichen Stimme und Singweise mit keiner anderen hätte verwechseln können, nämlich Claire Waldoff.
Walter Kollo schrieb nicht nur Chansons, sondern schuf auch das, was man die Berliner Operette nennt, also beispielsweise „Wie einst im Mai“ mit dem bekannten Lied „Es war in Schöneberg im Monat Mai“ und viele andere Lieder, die zu absoluten Hits ihrer Zeit wurden und heute noch in vieler Ohren sind.

Walter Kollos Sohn Willi trat in die Fußstapfen seines Vaters, und das nicht weniger erfolgreich als er. Man denke nur an Titel wie „Zwei in einer großen Stadt“ oder „Es jeht doch nischt über Berlin.“ Sibylle Nägele und Joy Markert haben in ihrem Buch über die Potsdamer Straße auf beinahe 400 Seiten diese und viele anderen Geschichten erzählt und so ein außerordentlich vielschichtiges Straßenportrait geschaffen.

Am Freitagabend – 14. September – eröffnen Sibylle Nägele und Joy Markert die MAGISTRALE mit einem musikalischen Streifzug rund um die Potsdamer Straße unter dem Motto eines Liedes von Walter Kollo: „Immer an der Wand lang“. Mit dabei ist die Tochter von Willi Kollo, Margueritte Kollo, die aus den unveröffentlicht gebliebenen Memoiren ihres Vater vorliest, Nathalie Kollo, Urenkelin von Walter, Sängerin und Autorin; mit dabei sind auch die Schauspieler Dietmar Wunder, Achim Hall, Christiane Carstens und Jochen Sievers sowie der Kirchenmusiker Christoph Claus.14. September 2007 – 20 UhrAdolf-Kurz-HausAn der Apostelkirche 1

medialounge

Die medialounge erstreckt sich in diesem Jahr auf zwei Standorte, nämlich das Erdgeschoss der Potsdamer Straße 85 und die erste Etage der Potsdamer Straße 78, es gibt eine Bar mit Lounge-Atmosphäre und musikalischer Untermalung, vor allem aber stellt sich die gesamte Vielfalt all der Medienschaffenden dar, die sich in mstreet vernetzt haben – und auch das schon ab Freitagabend.
Im „Ex`n Pop“ steigt dann ab 22 Uhr die große MAGISTRALE-Opening-Party.

Kinder und Jugendliche

Bereits zum zweiten Mal beteiligen sich Kinder und Jugendliche aus dem Schöneberger Norden an der MAGISTRALE, besonders lädt das Bülow-Team zur „offenen Kiezbühne“ in der Pallasstraße 2 ein, auf der sich jeder, der sich traut, präsentieren darf.

Für ausführliche Informationen gibt es ein Programmheft an den Infopoints, im Internet ist das Programm unter www.magistrale-kulturnacht.de nachzulesen.

Ein Audio-Guide führt die Besucher durch die Welt der Kunst der MAGISTRALE, auch den gibt es gegen eine Leihgebühr an den Infopoints, man kann ihn sich aber auch aus dem Internet runterladen.

text: BuM (QB 35); grafik: Magistrale