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März 2005: Fußballplatz in Gefahr – die nächsten Schritte


Die Planungen rund um den Bolzplatz an der Pohlstraße gehen in die nächste Runde: Zwei Termine sollen Klarheit über die Möglichkeiten, den Platz zu erhalten, geben.

Bolzplatz oder Zufahrt, eventuell sogar mit Parkplätzen – das ist seit Januar diesen Jahres die Frage: Kann die beliebte Möglichkeit für Jugendliche, an der Pohlstraße zu bolzen, zu grillen, einfach zusammenzusitzen oder auch BMX-Rad zu fahren erhalten bleiben? Oder wird es quer über den Platz eine Zufahrt zur dahinter liegenden Halle geben, die derzeit keinerlei Zugang zu einer der umliegenden Straße hat – so dass der Mieter sie nicht wie geplant für einen Markt nutzen kann?
Mehr zur Entwicklung rund um den Bolzplatz und zu den Hintergründen, die zum derzeitigen Stand geführt haben, lesen Sie HIER.

Auch wenn man derzeit nicht direkt sieht, dass da etwas passiert: Im Hintergrund, also auf Ebene der Ämter, des Liegenschaftsfonds oder des Quartiersmanagements, rumort es gewaltig. Und auf dieser Ebene wird auch weiterhin nach einer Lösung gesucht, die alle Beteiligten – vor allem die Jugendlichen und den Mieter der Halle – zufriedenstellen kann.

Deswegen ist für den kommenden Montag, den 14. März, ein Treffen im bezirklichen Stadtplanungsamt angesagt: Die Baustadträtin Dorothee Dubrau, Vertreter vom Liegenschaftsfonds, der das Bolzplatz-Grundstück verwaltet, Mitglieder aus dem Stadtplanungsamt und vom Quartiersmanagement werden sich dann gemeinsam über die Pläne für das Karree beugen, um – ganz wörtlich – neue Wege zu finden.
Immerhin könnte eine Zufahrt ja nicht nur über den Bolzplatz gehen, sondern auch über die Bahn-Optionsflächen Richtung Flottwellstraße oder über die Elsner-Grundstücke zur Lützowstraße... Letzteres wäre wahrscheinlich ohnehin die eleganteste Lösung, da der Vermieter mit Elsner über eine Nutzung auch der anschließenden beiden Hallen samt Zugang zur Straße in Verhandlungen steht.

Und dann gibt´s da ja noch eine ganz andere Option, die bestimmt sicherste für den Erhalt des Platzes: Schon diese Woche soll in einem Vorgespräch abgeklopft werden, ob nicht doch das Jugendamt den Bolzplatz in sein Fachvermögen mit aufnehmen kann. Das würde bedeuten, dass das Gelände – wie schon vor Übernahme durch den Liegenschaftsfonds – wieder im Besitz des Bezirks ist und das Jugendamt auch für gewisse Pflege- und Wartungsarbeiten aufkommt, die nicht vom Stadtteilverein Tiergarten übernommen werden.

Es bleibt also spannend...

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir Sie natürlich hier auf dem Quartiers-Portal – gucken Sie doch einfach kommende Woche nach den beiden Terminen mal wieder rein!

text: wolk; grafik: Stadtteilverein/wolk