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  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

Aktuelle Veranstaltungen

Mittwoch, 12.11.2014

Netzwerktreffen der Dialogplattform - nächster Termin 9.12.2014

Am 5. November 2014 trafen sich Akteure und Interessierte zum nunmehr dritten Netzwerktreffen der Dialogplattform, das die Redaktion der Stadtteilzeitung “mitteNdran” initiierte. Der Ort, an dem sich dieses Mal 9 Leute trafen, war ein neuer, und zwar der Seminarraum im 2. OG des Hauptgebäudes im Familiengarten Kluckstraße 11. Bemängelt wurde von einem Teilnehmer, dass sich von den rund 8.000 Bewohnern des Quartiers nur so wenige überhaupt für die Bürgerbeteiligung zu interessieren scheinen. Das wurde entkräftet damit, dass die meisten Menschen sich schon für ihr Umfeld interessieren würden, dann aber doch nur dann kämen, wenn sie von einem Thema direkt betroffen seien. Das sah man z.B. bei den Informationsveranstaltungen zur Flottwellstraße, zu Laufhaus und Kurfürstenzentrum sowie zum Thema Straßenprostitution. Das Problem “Wie kommt man an die Bürger ran?” ist aber erkannt und wird mit der Zeitung “mitteNdran” und der Webseite tiergarten-sued.de ja schon erfolgreich praktiziert. Das zeigen Leserresonanz und Anklickzahlen. Zusätzlich wäre “wenigstens ein Aufsteller oder Schaukasten zentral im öffentlichen Raum” gut, um die Bewohner über aktuelle Dinge im Kiez zu informieren.

Ziel des Treffens war es, damit zu beginnen, einen Forderungskatalog für den Träger zu entwickeln, der die Bürgerbeteiligung in Tiergarten Süd in den Jahren 2015 und 2016 organisieren soll. Die Wünsche der Beteiligten ähnelten sich und auch dem, was bereits in den vorangegangenen Treffen artikuliert wurde: Einen Ort, an dem Informationen gebündelt und weitergegeben werden sowie konkrete Ansprechpartner als „Schaltstelle“ zwischen Senat, Bezirk und Bürgerschaft, das finden fast alle ganz wichtig. Es ging daher vor allem um das WIE, also wie genau man das verwirklichen kann. Eine bezahlte unabhängige Koordinationskraft – ein „Sorgen-Einsammler und -Weiterleiter“ - wurde gewünscht, und als Ort für die Anlaufstelle wurde von manchen eher ein fester zentraler Ort gewünscht (z.B. als Zwischennutzung eines leerstehenden Ladenlokals in der Potsdamer Straße), andere würden dafür eher wechselnde Orte im Kiez – quasi als „aufsuchende Beratung“ z.B. in Cafés, im Gesundheitshaus und in Läden der IG Potsdamer Straße - bevorzugen. Dann fiele zumindest ein Problem weg: wie soll die Miete für ein solches Bürgerbüro finanziert werden?

Es wurde darauf hingewiesen, dass Förderprogramme von der Idee her endlich sind. Den Bürgern sollte soviel Verantwortung übertragen werden, dass sie immer mehr selbst in die Hand nehmen. Das hat – auch durch das QM – bisher nur in Teilen geklappt. Der Quartiersrat hat mit dem QM zusammen in den vergangenen Jahren einiges Konkretes erreichen können, z.B. die Verhinderung des Laugfhauses. Es sei aber ein generelles Problem, dass die meisten Leute Verantwortung für ihr Umfeld von sich weisen. Insofern habe das QM als „Querschnittsaufgabe“ viel erreicht, in dem es dabei half, dass Netzwerke wie die IG Potsdamer Straße überhaupt entstehen konnten.

Die Veränderungen im Quartier beschäftigen die Anwesenden stark. Bei den Zuziehenden handelt es sich meist um Menschen mit einem anderen (wohlhabenderen) sozialen Hintergrund. Die Lebensverhältnisse der bisher hier Lebenden verbessert sich durch eine Aufwertung des Kiezes oft nicht. Wie kann man diese Spannungen ausgleichen? Andererseits kämen mit den neuen Bewohnern, z.B. in der Flottwellstraße, Menschen hierher, die sich einbringen möchten, evtl. auch mit Geld, und die sich z.B. verhältnismäßig stark für Kultur interessieren, was einigen Projekten wie dem Literatursalon Auftrieb gäbe. Das QM sollte eine Aufwertung des Kiezes bringen, daran wurde erinnert, und keine Interessenvertretung einzelner sozialer Gruppen sein. Dazu gäbe es bereits Strukturen wie z.B. die Mietervereine.

Das 4. Netzwerktreffen findet am Dienstag, 9. Dezember 2014, um 17 Uhr wieder im Seminarraum im 2. OG des Hauptgebäudes im Familiengartens in der Kluckstraße 11 statt. Sie sind herzlich eingeladen! Bitte informieren Sie uns kurz unter redaktion[at]tiergarten-sued[.]de, ob Sie mit dabei sind, damit wir besser planen können.

Wir freuen uns auf Sie! 
Ihre mitte(N)dran-Redaktion

Den Bericht über das erste Netzwerktreffen im September 2014 finden Sie hier: http://www.tiergarten-sued.de/Was-geschieht-in-der-Zeit-nach-QM-UEber-das-1-und-2-Netzwerktreffen-der-Dialogplattform.7044.0.html und im Oktober hier: http://www.tiergarten-sued.de/Die-Netzwerktreffen-der-Dialogplattform-naechster-Termin-5-November-2014.7078.0.html

 

 

 

 

Text/Fotos: Gerald Backhaus