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Aktuelle Veranstaltungen

Neue Ausstellung: "Ovid's Girls"im Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord

© Flora Hitzing 2011

Ulli Böhmelmann, Alexandra Deutsch, Rosalyn Driscoll, Anke Eilergerhard, Laura Evans, Flora Hitzing, Michelle Lougee, Marina Schreiber, Julia Shepley, Hannah Verlin, Leslie Wilcox, Frauke Wilken

Eröffnung: Freitag, 4. April, 19 Uhr.
Es sprechen:
Dr. Ralf F. Hartmann, Kunstverein Tiergarten
Anette Schwarz, Kuratorin

Samstag, 5. April, 15 Uhr
Ausstellungsrundgang mit den Künstlerinnen

Ausstellung: 5.4.-10.5.2014, Di-Sa, 13-19 Uhr
 
Ovid hat mit seinen "Metamorphosen", die 15 Bücher um­fassen, vor ca. 2000 Jahren die Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema der Verwandlung geschaffen, das sich bis heute behauptet. Die Verse der römischen Dichtung werden gespeist von mythologischen Erzählungen, deren Ursprünge das Chaos sind und die geprägt sind vom ewigen Wandel.
Die Verwandlungsthematik wird nicht nur in der Literatur, sondern auch in der Musik, der Philosophie, den Naturwissenschaften und der Bildenden Kunst aufgegriffen und verarbeitet.

Die bekanntesten Themen aus der Mythologie sind u. a. die Sagen um Daphne und Apoll, Narziss sowie die Metamorphosen aus dem Bereich der Botanik.
Die Ausstellung "Ovid’s Girls" stellt sich der Frage, inwieweit dieses kunsthistorisch über Jahrtausende relevante Verwandlungsthema
die Kunst von 12 Bildhauerinnen und Objektkünstlerinnen des 21. Jahrhunderts bestimmt.

Überschneidungen, thematisch wie auch im Hinblick auf die Wahl und den Umgang der Materialien und Formfindung werden sichtbar und zeigen Parallelen zwischen den Künstlerinnen dies- und jenseits des Atlantiks.
Der Kunstverein Tiergarten bietet eine Plattform für einen erstmals geführten Dialog zwischen den Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerinnen Rosalyn Driscoll, Laura Evans, Michelle Lougee, Julia Shepley, Hannah Verlin und Leslie Wilcox und ihren Kolleginnen aus Deutschland, Ulli Böhmelmann, Alexandra Deutsch, Anke Eilergerhard, Flora Hitzing, Marina Schreiber und Frauke Wilken, der geprägt wird vom Charakter der Metamorphose. Das Verwandlungsthema wird damit zur Bühne für 12 künstlerische Positionen an der Schnittstelle zwischen USA und Deutschland. Mit ihren Objekten und Installationen erobern sie raumgreifend die Galerie Nord und eröffnen eine Welt, die von wesenhaften Gestalten und unbekannten Organismen bevölkert wird. Sie hängen von der Decke, breiten sich auf Wänden aus, schieben sich in den Raum oder bestreiten ihre Position auf dem Sockel balancierend. Mit dem Positionswechsel der Betrachter geht auch eine Veränderung des Wahrgenommenen einher, die verstärkt wird durch die Form und Materialität der Objekte.

Alltagsgegenstände wie Plastiktüten, Kaninchendraht oder kleine elektronische Bauteile verwandeln sich in Organismen und offenbaren Strukturen, die losgelöst vom Ursprung des Materials ein Eigenleben entwickeln. Sie lassen Assoziationen an Lebensformen der Tiefsee wach werden oder offenbaren einen Strudel, dessen Inneres das Unbekannte bereits verschlungen hat.
Parallel erkunden in Einzelteile zerlegte Drahtgeflechte typographisch eine Wandfläche. Verdichtetes Papier fördert Zellstrukturen zutage, die wie Waben als Multiplikator für weiteres Leben gelesen werden können.
Stoff durchläuft Stationen der Formwerdung durch Bündelung, die Nähte scheinen das pulsierende Innere zu bändigen oder werden zerlegt und wieder zusammengefasst in eine aus Tentakeln bestehende Installation. Silikon wird zum Strukturgeber und Assoziationsträger des vermeintlich Süßen und zur Quelle eines in alle Richtungen ausgreifenden Leben. Die individuelle Formensprache und die Wahl der Materialien thematisieren das Prozesshafte. Als biomorphe Gebilde wirken manche Arbeiten wie eine momentane Bestandsaufnahme.
Sie dokumentieren einen Zustand, die bevorstehenden Veränderungen bereits suggerierend. Losgelöst vom mythologischen Verständnis der Metamorphose werden hier Prozesse sichtbar gemacht, die den Charakter des spielerisch Leichten, wie auch des kämpferisch, energiegeladen, teils bedrohlich Wirkenden ausmachen.
Ein Spannungsbogen, der die Besucher einfängt und einlädt, sich der Thematik der Veränderbarkeit und Veränderlichkeit, sei es im Dialog mit sich selbst oder mit anderen, zu stellen.
Anette Schwarz, Kuratorin der Ausstellung

Weitere Stationen:
Boston Sculptors Gallery, Boston, USA, 26. 6. - 3. 8. 2014, www.bostonsculptors.com
MEWO Kunsthalle Memmingen, 20. 9. - 9. 11. 2014, www.mewo-kunsthalle.de

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord
Turmstraße 75
10551 Berlin

Fon 030/ 9018-33453
Fax 030/ 9018-33457

info[at]kunstverein-tiergarten[.]de
www.kunstverein-tiergarten.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 - 19 Uhr
In Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, FB Kunst und Kultur

kh/Kunsterverein Tiergarten PM