Suche

Newsletter bestellen für

Top Themen

  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

Aktuelle Veranstaltungen

Neuwahl des Quartiersrats

QrWahl
Nicht verpasen: QuartiersRats-Wahl am 28. November!

Am 28. November wird ein neuer Quartiersrat gewählt. Die Vorbereitungen zu Wahl haben begonnen. Das heißt auch, dass wieder Bürgerinnen und Bürger gesucht werden, die bisher nicht im Quartiersrat mitgearbeitet haben, aber zur Kandidatur für die nächste Wahlperiode bereit sind.

Der Quartiersrat ist ein Instrument der Bürgerbeteiligung in QM-Gebieten. Er darf und soll unter anderem darüber mitentscheiden, welche Projekte im Quartier in den nächsten zwei Jahre mit Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ gefördert werden. Darüber hinaus werden im Quartiersrat Strategien zur positiven Entwicklung von Tiergarten Süd beraten.

Die Erfahrung zeigt, dass engagierte und aktive Bürgerinnen und Bürger vielleicht noch nicht die halbe Miete sind, aber doch wesentlich zur Stabilität eines Stadtteils beitragen. Der Einsatz im Quartiersrat ist zwar ehrenamtlich, weil es aber um das eigene Lebensumfeld geht, hat jeder auch selbst etwas von seinem Engagement. Die Sprecherin des derzeitig amtierenden Quartiersrats, Regine Wosnitza, hat einige Aussagen von Quartiersratsmitgliedern und Leuten, die es werden wollen, gesammelt, warum sie sich wieder oder erstmals bewerben.

Im September gibt es für alle Interessenten an der Arbeit des Quartiersrats zwei besondere Gelegenheiten, sich zu informieren oder mit amtierenden Quartiersräten und Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen:

Am 13. September bietet der Quartiersrat einen Infostand während der magistrale an der Ecke Potsdamer Straße/ Pohlstraße an; und am 17. September findet um 18 Uhr in den Räumen des Stadtteilvereins Tiergarten in der Pohlstraße 89 ein Treffen statt, auf dem Fragen zur Arbeit des Quartiersrat beantwortet werden und sich Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen.

Wer selbst noch kandidieren möchte, kann sich bis einen Tag vor der Wahl anmelden, und zwar im Büro des Quartiersmanagement in der Pohlstraße 91, oder telefonisch unter der Nummer 23 00 50 23. Wo die Wahl am 28. November stattfindet, wird noch rechtzeitig bekannt gegeben oder kann unter obiger Nummer erfragt werden.

Regine Wosnitza
In den anderthalb Jahren, die ich bisher im Quartiersrat mitarbeite, habe ich die vielen Initiativen von Einzelnen und Gruppen zu schätzen gelernt, die hier im Gebiet ein besseres Miteinander bewirken. Ich möchte meine Ideen und Tatkraft beisteuern, um speziell AnwohnerInnen und Gewerbetreibende hier im Gebiet weiter zusammen zu bringen, so dass Arbeitsmöglichkeiten für Menschen entstehen und Kaufkraft das Angebot hier (noch) attraktiver macht.

Fred Eichhorn – Puschel’s Pub
Der Grund mich erneut zur Wahl zu stellen ist, dass ich mich weiterhin gezielt für den Kiez und die Lösung seiner Probleme engagieren möchte.

Kassem Chebli
Ich kandidiere zur Nächsten QR Wahl. Mein Schwerpunkt ist Integration und Senioren-Arbeit, dafür setze ich mich ein.

Jörg Borchardt
Mit meiner Mitarbeit im Quartiersrat möchte ich eine langfristigen Stabilisierung der Bewohnerstruktur des Quartiers unterstützen. Dazu bedarf es einer Verbesserung der Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen im Quartier, einer Verbesserung der Beschäftigungschancen (insbesondere von Jugendlichen) und einer Erhöhung der Attraktivität des Quartiers durch kulturelle Angebote und eine hochwertige Gewerbestruktur.

Raisa Belova
Ich wohne schon seit 14 Jahren im Kiez und kenne alle Probleme der russischsprachigen Bevölkerung. Ich habe ihnen in all den Jahren helfen können, z.B. durch die Samstagschule. Ich will die Interessen unserer Leute weiter im Quartiersrat vertreten.

Carsten-Stephan Graf v. Bothmer
Ich setze mich für klares und faires Denken ein. Deshalb möchte ich versuchen, die Bürgervorschläge wieder mehr ins Zentrum der Entscheidungen des QRs zu stellen.

Irene Weigel
Wir sind ein internationaler und ein Künstler-Kietz. Mann kann etwas bewirken, wenn man im QR mitarbeitet. Das habe ich in den letzten zwei Jahren erfahren. Dazu möchte ich Anwohner ermuntern. Wer sich kennen lernt, entwickelt keine Gewalt.

Michaela Klose
Ich bin Leiterin des Frauentreff Olga vom Notdienst Berlin e.V. und kümmere mich mit meinen Mitarbeiterinnen um die Gesundheit, Grundversorgung, sozialarbeiterische (sowie rechtliche und polizeiliche) Beratung und Unterstützung von drogenabhängigen Frauen und Prostituierten. Durch diesen Kontakt lässt sich eine Kriminalisierung des Kiezes wirksam verhindern. Durch meine Mitarbeit bei der Bürgersprechstunde des QM Magdeburger Platz kann ich Impulse der AnwohnerInnen an die Frauen weiter geben und BürgerInnen über die Möglichkeiten zur Kommunikation mit den Frauen informieren und damit ein möglichst friedliches, neues Miteinander zu erzielen. Mir liegen die Vernetzung und die Förderung wichtiger sozialer Projekte im Kiez sehr am Herzen.

Sabine Grund
Nach Jahren eines sehr interkulturellen Lebensumfeldes genieße ich meine internationale Nachbarschaft umso mehr. Durch nette Leute in der Nachbarschaft habe ich von den Integrationsproblemen erfahren, die es immer noch gibt, und möchte zu Verbesserungen beitragen. Seit einiger Zeit nehme ich am interreligiösen Dialog teil, der zwischen christlichen Kirchen und Moscheen in der Nachbarschaft begonnen hat. Ich möchte mit anderen die Erfahrung teilen, welche Bereicherung ein vielfältiges kulturelles Umfeld sein kann, auch weit über die Esskultur hinaus.

text: BuM (QB 39); grafik: QR