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November 2004: Neues zum Riesenrad am Gleisdreieck und zur Parkgenossenschaft

In die Diskussion über das geplante Riesenrad am Gleisdreieck kommt Bewegung - ein neuer Standort ist im Gespräch; die Parkgenossenschaft will sich um die Bewirtschaftung des zukünftigen Parks kümmern - neue Mitglieder jederzeit willkommen!
Schon lange währt die Diskussion um die Zukunft des geländes am Gleisdreieck zwischen den Stadtteilen Kreuzberg, Schöneberg und Tiergarten. Den Planungen für einen öffentlichen Park standen immer wieder andere Nutzungsvorschläge für das Areal gegenüber - derzeit gibt es heftige Diskussionen um ein Riesenrad vor Ort.
Wer sich mit für einen Bürgerpark einsetzen möchte, ist bei der AG Gleisdreieck jederzeit herzlich willkommen - und auch die Parkgenossenschaft freut sich über jedes neue Mitglied.
Den Newsletter zum aktuellen Stand der Dinge habe wir hier für Sie auch ins Quartiers-Portal für tiergarten-Süd eingestellt - viel Spaß beim Lesen!
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Hallo Freunde des Gleisdreiecks,
In der Bezirksverordnetenversammlung am 27. 10. 04, 10 wurde das Riesenrad auf dem Standort Anhalter Güterbahnhof mit großer Mehrheit abgelehnt. Doch damit ist die Sache noch nicht gelaufen. Gleich am nächsten Tag hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erklärt, dieser Beschluss des Bezirks sei nicht hinnehmbar, weil dabei die gesamtstädtischen Interessen zu wenig berücksichtigt würden.
Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck hat inzwischen einen Offenen Brief an Klaus Wowereit geschrieben. Darin haben wir den Bürgermeister eingeladen, sich selbst vor Ort in dem zukünftigen Gleisdreieck-Park zu informieren und es wird dargelegt, dass sowohl aus Perspektive der Anwohner als auch aus gesamtstädtischer Perspektive der Anhalter Güterbahnhof mit der Ladestraße kein geeigneter Standort für das Riesenrad ist.
Der Brief an Klaus Wowereit ist im Wortlaut auf unserer Website zu lesen.
www.berlin-gleisdreieck.de/Seiten/Dokumente/Dokumente_Frameset01.htm
Im Pressespiegel auf unserer Seite ist ein Bericht der Berliner Morgenpost vom 4. 11. 04 abgedruckt. Nach diesem Bericht gibt es nun einen weiteren Investor, der in Berlin ein Riesenrad bauen möchte, aber nicht am Gleisdreieck, sondern auf dem ehemaligen Containerbahnhof an der Lehrter Straße. Wir hoffen, daß dieser Fakt die Diskussion versachlichen wird zugunsten einer Debatte, die die tatsächlichen Qualitäten der einzelnen Orte einbezieht. Bisher hatten die meisten Medien die Berichterstattung auf die Frage "Riesenrad - JA oder NEIN" reduziert und über den Standort nicht weiter nachgedacht. Der Bericht der Morgenpost:
www.berlin-gleisdreieck.de/Seiten/Dokumente/Dokumente_Frameset02.htm
Zum Schluß noch ein Blick nach vorne: Wir sind guter Hoffnung, dass das Riesenrad dem zukünftigen Gleisdreieck-Park erspart bleiben wird. Die Auseinandersetzung mit diesem Projekt hat uns in den letzten Monaten eine Menge Zeit und Energie gekostet. Wir werden unsere Kräfte nun verstärkt dem Aufbau der Parkgenossenschaft widmen und uns um die Bewirtschaftung des zukünftigen Parks bewerben. Es gibt reale Chancen, daß wir dabei zum Zuge kommen.
Auch in den Verwaltungen von Bezirk und Senat wird über private Träger für den Park nachgedacht. Möglichst soll es ein Träger sein, der auch das Engagement von Bürgern gewährleistet.
Viele haben uns in den letzten Monaten für die Gründung der Parkgenossenschaft gelobt. Damit aus der Genossenschaft jedoch eine geschäftsfähige Organisation wird, brauchen wir noch viele, viele neue Mitglieder, die einen Geschäftsanteil von 50 € erwerben. Die Satzung, Formulare zum Beitreten und weitere Infos sind auf der Website der AG Gleisdreieck zu finden.
www.berlin-gleisdreieck.de/parkgenossenschaft
- Oder kommt zu unseren regelmäßigen Treffen, jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, 20 Uhr, im Gemeindesaal an der Wartenbergstraße 7 in Kreuzberg.
Herzlichen Gruß
Matthias Bauer
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text: Newsletter/wolk; foto: AG Gleisdreieck






