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November 2005: Starke Partner gesucht - ALBA engagiert sich für TISC!

Soziales Engagement lohnt sich auch für Unternehmen - Senatorin Junge-Reyer ruft zu verstärktem Engagement auf, ALBA ergreift die Initiative: TISC erhält Unterstützung, und das nicht nur finanziell!
In einer Pressekonferenz appellierten Berlins Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, und Eric Schweitzer, Vorstandsmitglied der ALBA AG, an Unternehmen, die Arbeit in den Berliner Quartiersmanagementgebieten finanziell und ideell zu unterstützen. Denn im Sponsoring sozialer Projekte vor Ort sieht Junge-Reyer für Unternehmen nicht nur ein bewährtes Mittel zur Eigenwerbung: Vielmehr stelle die Arbeit der Quartiersmanagements auch eine deutliche Verbesserung weicher Standortfaktoren dar. "Eine sozial gesicherte Nachbarschaft ist ein ganz klarer Standortvorteil", so die Senatorin.
Dieser Meinung ist auch Eric Schweitzer. Nicht nur von Einzelpersonen, sondern auch von Unternehmen sei in zunehmendem Maße bürgerschaftliches Engagement gefordert, das über das Zahlen von Steuern hinausgehe. "Wir dürfen nicht immer nur fragen, ‚Was bekomme ich dafür?’, sondern wir müssen selbst etwas tun", sagte Schweitzer.
Als Beispiel für das Engagement seiner Firma führte er TISC 99 an, den "Tiergarten International Sport Club". Aus einem Streetball-Projekt hat sich ein Basketballverein entwickelt, in dem rund 100 Jugendliche aus 40 Nationen miteinander spielen. ALBA griff diese Initiative auf und unterstützt den Verein nicht nur finanziell: Die Firma stellt Kontakte zu den Profi-Spielern des Bundesliga-Vereins her. Ausbildungsberater aus dem Unternehmen helfen den jugendlichen Baketballspielern beim Schreiben von Bewerbungen und bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Und nicht zuletzt bietet ALBA den Baketballern auf Wunsch auch Praktika an, aus denen sich Arbeitsverhältnisse entwickeln können.
Neben großen Unternehmen wie Alba oder Schering leisten in vielen Quartieren aber auch jetzt schon unzählige kleine Firmen wichtige Unterstützungsarbeit vor Ort. Angefangen von der Dönerproduktion über Interessengemeinschaften Gewerbetreibender bis hin zu Wohnungsbaugesellschaften sind dabei viele Branchen vertreten. Das Suppenfest im Wrangelkiez nannte Junge-Reyer als gelungenes Beispiel dafür, wie eine Interessengemeinschaft mit relativ kleinem Aufwand viel erreichen könne.
Doch die Bemühungen sollen intensiviert werden. "In den nächsten Wochen werden die Quartiersmanager verstärkt auf Firmen zugehen, um für eine Unterstützung von Projekten, kulturellen oder sozialen Veranstaltungen zu werben", so Junge-Reyer. Viele große Berliner Unternehmen wurden von der Senatsverwaltung bereits angeschrieben. Erste positive Rückmeldungen gibt es nach Auskunft der Senatorin u.a. von Siemens, den Berliner Verkehrsbetrieben, der GASAG, der Neuköllner Oper und der Wall AG.
text/foto: Heike Kasten-Nkongolo






