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  • Bezirkskulturfonds 2017 für den Bezirk Berlin-Mitte ausgeschrieben

    Der Bezirkskulturfonds Mitte wird einmal im Jahr vergeben und fördert Projekte aller Sparten wie Bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik, Literatur, Medien und Architektur. Unterstützt werden vor allem Projektvorhaben mit überregionaler und innovativer Ausstrahlung mit einer Fördersumme in Höhe von jeweils maximal 10.000 Euro. Vom 16. September bis 21. November 2016 können Bewerbungen um Fördergelder eingereicht werden. Hier zu den Details. [mehr]
  • "Junger Fußball in Berlin - keine Drogen, keine Gewalt"

    Der Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. möchte so viele Kinder in den Bezirken erreichen und zum großen Aktionstag „Junger Fußball in Berlin – keine Drogen, keine Gewalt!" einladen. In diesem Jahr wird im Rahmen der Gewalt- und Suchtprävention ein großer Aktionstag „Junger Fußball in Berlin – keine Drogen, keine Gewalt!" am Samstag, 8. Oktober 2016 in der Spartacus Grundschule in der Friedenstr. 40 in 10249 Berlin-Friedrichshain ausgerichtet. [mehr]
  • Wie geht's 2017 weiter nach dem QM? Rückblick auf das Stadtteilforum im Juli 2016

    Das Stadtteilforum Tiergarten Süd fand am Freitag, 8. Juli 2016, in der Mensa der Allegro-Grundschule statt. Hier finden Sie den Bericht und Fotos dazu. [mehr]

Vier Teams, vier Ideen: Gelungene Projektvorstellungen auf der PotsTandem-Präsentation

Verbindendes Elemet: die Potsdamer Straße, an der alle PotsTandem-Unternehmen liegen

Die Potsdamer Straße ist zentral, verkehrsreich, sozial ambivalent - und hält einen wirtschaftlichen Dornröschenschlaf. Dagegen soll etwas passieren: Ziel des Projekts „Pots-Tandem“ ist die Erweckung des wirtschaftlichen Potenzials der Straße.

Im November haben sich acht Unternehmen (vier Gewerbetreibende, vier Medienunternehmen)  bereit erklärt, bei der Pilotphase mitzumachen, und wurden durch Losziehung zu vier Tandems verbunden. Vier Wochen hatten sie im Anschluss Zeit, gemeinsame Ideen zu entwickeln. Dann, am Dienstag, 9. Dezember, präsentierten sie diese Ideen an vier Orten an der Potsdamer Straße.

Vier Tandems – vier Ideen

Tolle Idee und viel Potenzial zum Weiterspinnen: die Medienakademie

Die Tour startete im °mstreet Infopoint. Dort dachten Uta Zech und Walter Dombrowsky von Zech Dombrowsky Design gemeinsam mit der Architektin Kerstin Müller in die Zukunft und fanden etwas Naheliegendes - eine neue Medien-Fachschule vor Ort.
Walter Dombrowsky: „In unserem Konzept geht es darum, die mediale Konzentration, das Potenzial der °mstreet, durch zwei Studiengänge sichtbar zu machen. Die Kreativbetriebe aus dem Gebiet um die Potsdamer Straße - so die Idee - schaffen eine Struktur, durch die die Akademie für Medien aus der Taufe gehoben und auch geleitet werden kann.“
Eine eigens gestaltete Broschüre bot den Teilnehmer/innen weitere Informationen - wer selbst weiterlesen möchte: Broschüre "Akademie für Medien" (PDF 258 kb).

Hände als Ausdruck von Geborgenheit und Helfen an der Elisabeth-Klinik

Dann ging es auf der bereits dunklen Straße zur Elisabeth-Klinik, geleitet von Alexander Mommert. Gemeinsam mit der Mediengestalterin Gabriele Hulitschke hatte er sich mit dem Thema „Hände" befasst, das für Pflege, Geborgenheit und Hilfe im Krankenkhaus und im angegliederten Seniorenstift steht. Die Mediengestalterin hatte Hände von Kranken, Pflegepersonal und Angehörigen in vier ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotos dargestellt. Diese sind nun am Eingang der Notfallaufnahmen installiert und werden abends durch verschiedenfarbige Lichtstrahlen in eine Foto-Licht-Installation verwandelt.

Trockene Geschichte? Fehlanzeige - im Hotel Altberlin bei traditionellem Kassler

Dann war es Zeit für eine kurze Rast in Rike's Gasthaus, das dem Hotel Altberlin angeschlossen ist. Die hervorragende Küche der Hotelbetreiberin Ulrike Eilers erwartete die Gäste mit leckeren Kasseler-Happen in Meerrettichkruste und Pflaumen-Rosinen-Füllung. Rechercheurin Regine Wosnitza stellte die Legende in Frage, ob das Kasseler wirklich an der Potsdamer Straße erfunden worden ist. Dann ging es über die Treppe hinauf ins „Kaiser-Zimmer“ und zurück ins Erdegeschoss, jede Station verbunden mit Wichtigem und Heiterem aus Vergangenheit und Gegenwart des Hauses. Zum Schluss wagte die Runde den zweiten Blick in die Zukunft der Potsdamer Straße.

Mit verbundenen Augen Partnerschaften eingehen: auch das ist möglich

Und wieder hinaus in die Nacht - und hinauf an den Landwehrkanal, wo Physiotherapeutin Freda v. Heyden-Hendricks von working-motion und Kommunikationsberaterin Jacqueline Klemm von klemmkommunikation die Berührungspunkte zwischen Kommunikation und Bewegung spürbar machten. Gut gelaunt verbanden sich die Teilnehmer der PotsTandem-Tour die Augen und traten miteinander in Handkontakt, um (dann wieder sehend) danach den Abend mit Nüssen, Obstsäften und angeregtem Plausch ausklingen zu lassen.

Bereit für die nächste Runde: die Tandems und ihre Gäste

Bei diesem ersten Versuch von PotsTandem ist das Ziel, durch gemeinsame kreative Arbeit die Verzahnung zwischen den Medienschaffenden und Gewerbetreibenden weiter voranzutreiben, hervorragend gelungen.

Spaß gemacht hat das – trotz allem sonstigem Terminstress – nicht nur den Tandems selbst, sondern auch die „Mitläufer“ der Präsentation waren begeistert.
Deswegen soll PotsTandem, da stimmten alle überein, keine Eintagsfliege bleiben: Im Frühling 2009 wird PotsTandem mit 16 Unternehmen weitergehen.
Die Entstehung neuer Businessideen ist ein wichtige Schritt, die Potsdamer Straße zu beleben – wir dürfen alle gespannt sein!

- Hier geht´s per Klick zu weiteren Fotos von der ersten PotsTandem-Präsentation!

text: Wosnitza; fotos: wolk