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Top Themen

  • Tag der Städtebauförderung am 21. Mai 2016 mit "Charme-Offensive Potsdamer Straße"

    Berlin feiert das erste Jubiläum der bundesweiten Premiere vom vergangenen Jahr: Am 21. Mai 2016 können Interessierte an 42 ausgewählten Aktionen in Berlin zum Tag der Städtebauförderung teilnehmen. Sie können vor Ort einen Blick auf Projekte und Aktivitäten werfen – und sind zum Mitmachen eingeladen. der Literatur-Salon Potsdamer Straße lädt um 20 Uhr in den HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt unter dem Thema "Charme-Offensive Potsdamer Straße" ein. Es wird eine Lesung und ein Gespräch zur Geschichte des Schöneberger Nordens in den letzten 100 Jahren geben. [mehr]
  • Verein Berliner Künstler lädt ein

    Am 19. Mai 1841 wurde der Verein Berliner Künstler gegründet. Er ist der älteste Künstlerverein Deutschlands. Namhafte Künstler sowie viele Förderer und Unterstützer unterschiedlicher gesellschaftlicher Kreise haben sich vor 175 Jahren für seine Gründung engagiert. Anschließend an eine Pressevorbesichtigung in der Kommunalen Galerie am 19. Mai 2016 um 11 Uhr lädt der Verein Berliner Künstler um 13 Uhr in seine Galerie, Schönberger Ufer 57, zur Vorbesichtigung der historisch-multimedialen Pop Up Ausstellung IMMER WIEDER ZEITGENÖSSISCH ein. [mehr]
  • Rund um Sexarbeit: Informationsveranstaltung bei OLGA

    Unter der Überschrift „Zwischen Respekt und Schutz – Vielfalt der Sexarbeit in Berlin" wird es bis Dezember 2016 monatliche Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten der gesellschaftlichen Diskussion um Sexarbeit in Berlin geben. Los geht es am Donnerstag, 26. Mai 2016, von 15-17 Uhr im Frauentreff Olga mit der Auftaktveranstaltung „Tradition und Gentrifizierung an der Kurfürstenstraße". [mehr]
  • Helfer für Tauschregal gesucht

    Das Projekt "Wachsenlassen" im Familiengarten in der Kluckstraße 11 sucht nach Helfern, die das Tauschregal am Eingang des Familiengartens in der Lützowstraße betreuen. [mehr]
  • Hochhaustürme am Gleisdreieck

    Sie werden nicht so hoch wie erwartet oder befürchtet, die Bürotürme am U-Bahnhof Gleisdreieck. Hier finden Sie mehr dazu. [mehr]

Die Position des Quartiersrates zum Konflikt um die Grips-Grundschule und die Zukunft der Bildungslandschaft in Tiergarten-Süd

QuartiersRat Magdeburger Platz
Berlin, 13.05.09

  1. Die gewachsene Bildungslandschaft im Quartier muss erhalten bleiben, d.h. zwei öffentliche Grundschulen mit verschiedenen Profilen und Wahlmöglichkeit für die Eltern.
  2. Das Lernhaus in der Pohlstraße wird als Bildungs-, Beratungs- und Integrationseinrichtung weiterhin dringendst gebraucht und muss mit seinem Quartiersbezug unbedingt erhalten werden.
  3. Eine Ansiedlung des College Voltaire zum Nachteil der bestehenden Bildungslandschaft darf es nicht geben. Das entspricht auch der schriftlichen Zusage aus der französischen Botschaft an die Grips-Elternvertreter, dass man bestehende Einrichtungen nicht vertreiben will. Im Übrigen stehen im Quartier andere leer stehende Immobilien (z.B: die ehem. Druckerei Zimmermann, Lützowstr. 72 – 73) zur Verfügung.
  4. Vom College Voltaire wird erwartet, dass es, wenn dieses an den Standort der Grips- Grundschule ziehen möchte, sich auch an den lokalen Bedürfnissen orientierend bereit ist, eine räumliche und konzeptionelle Kooperation mit der Grips-Grundschule einzugehen, auch wenn dazu Erweiterungsbauten erforderlich wären.
  5. In der Diskussion am 11. Mai 2009 in der Grips-Grundschule wurde deutlich, dass die Senatsschulverwaltung keine Übersicht über die Folgekosten der von ihr angestrebten Auflösung / Verlagerung der Grips-Grundschule zur Übergabe an das College Voltaire hat (Umzugskosten, Renovierungsbedarfe, Aufstellung über geeignete alternative Räume).
  6. Die Senatsverwaltung hat bislang keine Einschätzung erarbeitet, welche Folgen eine von ihr angestrebte Zusammenlegung für die beiden Grundschulen Grips und Fritzlar- Homberg hätte, und forciert gleichzeitig die Entscheidung in intransparenter Form.
  7. Dem bisherigen Vorgehen der Senatsverwaltung fehlt jede Transparenz, es fehlt die notwendige Offenheit als demokratischer politischer Prozess. Wir erwarten, dass die Senatsverwaltung sich auf demokratische Normen besinnt, dass es eine Offenlegung des Entscheidungsprozesses und der Entscheidungsträger bei angemessener Beteiligung der legitimierten Institutionen und betroffenen Bürger geben muss. Die vorgegebenen demokratischen Beteiligungsformen müssen eingehalten werden.
  8. Wir erwarten, dass die Senatsverwaltung die gerade getroffene Entscheidung, keine ‚einzügige‘ 1. Klasse in der Grips-Schule für Herbst 2009 zu genehmigen, vorerst aussetzt. Die Anmeldungen an der Schule sind bedingt durch die große Verunsicherung der Eltern über die Zukunft der Grips-Grundschule sicherlich nur vorläufig zurückgegangen.
  9. Das Übergehen der Schulkonferenz in dem Prozess muss korrigiert werden. In einem ab jetzt offenen Prozess muss die Schule die Chance erhalten, das vorhandene Interesse der Eltern zu dokumentieren und diesen erneut Anmeldungen zu ermöglichen.
  10. Frau Stadträtin Hänisch hat gegen Ende der QR-Veranstaltung vom 11. Mai 2009 ausdrücklich erklärt, dass die Bezirksverordnetenversammlung die letzte Entscheidung über die Zukunft der Grips-Grundschule hat. In dieser Entscheidung müssen vorrangig die Belange der Schüler und Eltern unseres Quartiers und des angrenzenden Bereichs von Schöneberg, sowie die bildungsstrategischen Entwicklungserfordernisse angemessen zum Ausdruck kommen.
  11. Die langjährige, erfolgreiche Entwicklungsarbeit im QM-Brennpunktgebiet, an der so viele Akteure Vorort, wie auch im Bezirk beteiligt sind, darf nicht durch kurzsichtige Entscheidungen konterkariert werden.

 

- Hier finden Sie die Stellungnahme des QuartiersRats nochmals als Download (PDF 19 kb).

text: QuartiersRat Magdeburger Platz - Tiergarten Süd