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Sie befinden sich hier: Info - Zeitung "mitte(n)dran" / "mittendran" 06 / Quartier: Notinseln

Quartier: Notinseln in Tiergarten-Süd

„Wo wir sind, bist Du sicher.“ - Notinseln im Quartier Magdeburger Platz

Gewalt begegnet Kindern leider an vielen Orten und hat viele Gesichter: Sie lauert auf dem Schulweg, auf dem Spielplatz, manchmal auch zu Hause. Mobbing durch Mitschüler, Bedrohung durch größere Kinder oder Fremde, die die Kinder ansprechen, sind kein Einzelfall. Mal geht es um das „Abziehen“ von Handys oder teurer Kleidung, das Austragen von Fehden, um seine „Ehre“ wieder herzustellen, Provokation untereinander oder um die Konfrontation mit Pädophilie. Kinder brauchen hier schnell vertrauenswürdige Hilfe.

Eine Anlaufstelle für Kinder, die sich bedroht fühlen oder die in Gefahr sind, bietet das Netzwerk-Projekt „Notinsel“. Initiiert wird die bundesweite Aktion von der Stiftung Hänsel & Gretel. Das QM Magdeburger Platz und das Mediationszentrum Berlin e.V. haben das Projekt auch nach Tiergarten-Süd geholt, wo es bereits seit 2007 umgesetzt wird. In dieser Ausgabe präsentiert Ihnen „mittendran“ die Standorte der teilnehmenden Partner in 2012 (siehe Karte, hier auch als großer Download, PDF 2.28 Mb)

Hier sind die Notinseln in Tiergarten Süd.

Das Prinzip ist einfach: am Projekt teilnehmende Geschäfte oder Institutionen haben einen Aufkleber mit dem Notinsel-Logo an der Scheibe, damit die Kinder wissen, dass sie hier Schutz finden. Plakate und Flyer, die an Schulen und im Quartier verteilt werden, informieren die Kinder und Eltern zusätzlich darüber, wo sich Notinseln befinden. Kommt ein Kind, das sich bedroht fühlt, in den Laden, können die Mitarbeiter eine „Hilfskette“ in Gang setzen. Sie erhielten dafür eine Handlungsanweisung mit entsprechenden Telefonnummern.
 
Am besten ist es, dass die Eltern Gefahren realistisch ins Auge sehen und ihren Kindern das Prinzip „Notinsel“ erklären. Sie können die Orte anschauen, mit den Ansprechpartnern vor Ort reden und sie den Kindern vielleicht auch vorstellen. Im „Ernstfall“ kennt das betroffene Kind dann schnell eine Alternative und muss sich nicht auf eine gefährliche Auseinandersetzung einlassen, der es nicht gewachsen ist. Besitzt das Kind ein Handy, ist es auch sinnvoll, die Nummer des Kindernotdienstes hier einzuspeichern. Diese ist 030 / 61 00-61, für Jugendliche -62, und speziell für Mädchen -63. Die Hotline des Kinderschutzbundes ist 030 / 61 00 66.

Weitere Infomationen: www.notinsel.de, ­www.berliner-notdienst-kinderschutz.de

text: Kerstin Heinze; grafik: Logo Notinseln