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September 2005: "Forum Kurfürstenstraße" geht in die nächste Runde

Die neue Arbeitsgruppe "ArGe Forum Kurfürstenstraße" hat zum Ziel, die im bisherigen Kooperationsprojekt formulierten Enwicklungsperspektiven umzusetzen.
Von April bis Juli 2005 entwickelten Studenten der TFH Berlin im "Forum Kurfürstenstraße" Ideen, die einer positiven Entwicklung der Kurfürsten- und Genthiner Straße zugute kommen sollen. Diese Ideen bildeten den Anstoß dafür, dass sich nun die Beteiligten zu einer neuen Arbeitsgruppe zusammengeschlossen haben – erstes Treffen der ArGe Forum Kurfürstenstraße war Mitte September.
Ziel ist, die Gegend um die Kurfürstenstraße als verbindendes Element zwischen City-West und Potsdamer Platz zu etablieren und dabei auch das Gleisdreieck-Gelände am östlichen Ende der Straße mit einzubeziehen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei großen Flächen und Kreuzungsbereichen zu, die derzeit brachliegen bzw. nicht ihrer innerstädtischen Lage entsprechend genutzt werden: So beispielsweise die Grundstücke im Besitz der Republik Polen (Ecke Else-Lasker-Schüler-Straße), der Parkplatz vor dem Gebäude des Möbelhauses Hübner oder die Ecke Kurfürsten- und Frobenstraße.
Grundlage wird auch in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen beider beteiligter Bezirksämter sein, zur neu gebildeten Planungsgruppe gehören außerdem Vertreter von Planungsbüros, Technischer Fachhochschule, einer Stadtentwicklungsgesellschaft, einer Immobilienmanagement-Gesellschaft und des ansässigen Quartiersmanagements.
Auf einer ersten Sitzung Mitte September sagten Vertreter der beiden Bezirksämter (Tempelhof-Schöneberg und Mitte) zu, Recherchen über bisher nicht umgesetzte Planungen für die Straße anzustellen: Welche Vorhaben gab es in der Vergangenheit bereits, warum wurden sie nicht verwirklicht?
Eines der Hauptthemen auf den nächsten Treffen wird auch sein, welche Zwischennutzungen für die brachliegenden Gelände einer positiven Entwicklung der Straße Vorschub leisten könnten.
text: Müller/wolk; foto: wolk






