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Förderprogramm "Stärken vor Ort" startet wieder - reichen Sie bis 23. Oktober Projektvorschläge ein!
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für das ESF-Bundesprogramm
STÄRKEN vor Ort
für das Jahr 2010 (ehemals „Lokales Kapital für soziale Zwecke – LOS“)
Einreichung von Mikroprojektvorschlägen bis zum 23. Oktober 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesmodellprogramm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ wird in den Jahren 2009-2011 unter dem neuen Programmnamen STÄRKEN vor Ort auch wieder im Bezirk Mitte von Berlin umgesetzt. STÄRKEN vor Ort ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union finanziert.
Das Programm dient der Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechten Startchancen sowie Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben und wird auf lokaler Ebene stadtteilbezogen umgesetzt.
Für den Bezirk Mitte wurden folgende Fördergebiete definiert:
- Wedding-Zentrum/ westl. Müllerstraße
- Gesundbrunnen (Osloer Straße, Brunnenstraße Nord)
- Moabit
- Tiergarten Süd/ Magdeburger Platz
- Heinrich-Heine-Viertel
Die Ziele, Adressaten und Zielgruppen des Projektes müssen einen direkten inhaltlichen oder räumlichen Bezug zu einem dieser Fördergebiete haben.
Welche Ziele werden im Bezirk Mitte mit dem Programm STÄRKEN vor Ort verfolgt?
Unterstützung der schulischen, sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Menschen
Gesucht sind insbesondere Projekte,
- zur Verbesserung der individuellen Voraussetzungen der jugendlichen Mädchen und Jungen und jungen Menschen (14-27 Jahre) zur Integration in Angebote der beruflichen Orientierung und Ausbildung (z.B. Projekte zur Erhöhung der beruflichen Motivation, zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und sozialen Kompetenzen, zur berufsspezifischen Sprachförderung in Kombination mit Aktivitäten und Ausbau beruflich relevanter Kompetenzen)
- zur niedrigschwelligen begleitenden Heranführung an die Regelangebote der Agentur für Arbeit und des Jobcenters
- mit neuen kreativen Modellen der beruflichen Beratung und des Bewerbungstrainings, (z.B. Heranführen an spezielle Berufsbilder)
- zur Aktivierung der Jugendlichen zur beruflichen Orientierung (z.B. auch mal als spezielles Angebot in den Schulferien)
- mit Maßnahmen zur Verhinderung von Schulabbrüchen und Schulverweigerung (hier auch für SchülerInnen ab 10 Jahre)
Unterstützung der sozialen und beruflichen Integration von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben
Gesucht sind insbesondere Projekte,
- zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Qualifizierung/ Ausbildung
- mit Angeboten zur beruflichen Qualifizierung zum (Wieder-)Einstieg und der Möglichkeit einer Kinderbetreuung durch den anbietenden Träger
- mit mehrsprachigen Beratungsangeboten für Familien mit Migrationshintergrund
- zur Verbesserung der individuellen Voraussetzungen der Frauen für den (Wieder-) Einstieg ins Erwerbsleben (z.B. berufsspezifische Sprachförderung, Aktivierung und Ausbau beruflich relevanter Kompetenzen)
- mit speziellen Maßnahmen für junge Mütter zum (Wieder-)Einstieg in Ausbildung bzw. weiterführende Qualifikation
Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Jugendliche, junge Erwachsene und Frauen durch lokale Aktivierung und Kooperation
Gesucht sind insbesondere Projekte,
- zum Aufbau, zur Stabilisierung und Weiterentwicklung von Netzwerken und Kooperationen von Schule, Jugendberufshilfe, Gewerbetreibenden zur Verbesserung des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beruf
- zum Aufbau, zur Stabilisierung und Weiterentwicklung von Netzwerken und Kooperationen von Beratungs- und Betreuungsangeboten für Frauen mit und ohne Migrationshintergund
- zur Entwicklung und zum Aufbau von Patenschafts- und Mentoringmodellen (z.B. begleitete Schülerpraktika; Patenschaften zwischen Betrieben, Jugendlichen und Frauen)
Verbesserung des sozialen Klimas durch Teilhabe, Chancengleichheit und soziale Integration der Adressaten durch lokale Aktivierung und Kooperation
Gesucht sind insbesondere Projekte,
- zur Optimierung von Analysen der vorhandenen Infrastruktur bzgl. Berufsberatung, Berufsorientierung, Berufswegeplanung (u.a. auch unter Beteiligung oder Eigenregie der Adressaten und der Zielgruppe)
- zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Kiezen: Jugendliche, junge Menschen, Frauen übernehmen Verantwortung für ihren Kiez, trainieren soziale Kompetenzen und bekommen gleichzeitige eine Qualifizierung
Förderbedingungen
Wer kann einen Projektvorschlag einreichen?
Träger von Mikroprojekten können Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Lehrstellenbündnisse sein.
Wie hoch ist die Förderung?
Ein Mikroprojekt kann in der Förderphase 2010 mit einer Summe von 1.000,- Euro bis zu 10.000,00 Euro gefördert werden. Die Förderung erfolgt zu 100 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Eine Kofinanzierung ist nicht erforderlich bzw. nicht möglich. Ausgeschlossen sind die Förderung bereits laufender Projekte und die finanzielle Aufstockung größerer Projekte. Das Projekt muss in sich komplett abgeschlossen sein.
Was kann gefördert werden?
Förderfähig sind Sach- und Personalkosten. Personalkosten müssen abgrenzbar und projektbezogen sein. Honorarmittel gelten entsprechend den Vorgaben der Regiestelle des Bundes als Sachmittel! Ausrüstungs- bzw. Investitionsgüter können nur bis zu einer Höhe von 150,- Euro netto oder in Höhe der Abschreibung für den Zeitraum des Projektes gefördert werden. Baumaßnahmen sind nicht förderfähig.
Wer entscheidet über die Förderung?
Durch das Programm ist die Einrichtung eines Begleitausschusses vorgegeben, in dem MitarbeiterInnen der Bezirksverwaltung und lokale Akteure aus den Fördergebieten vertreten sind. Aufgabe des Begleitausschusses ist die Auswahl der Mikroprojekte. Gleichzeitig dienen seine Treffen dem Informationsaustausch über die geförderten Projekte.
Der Begleitausschuss trifft voraussichtlich bis Ende November 2009 eine Entscheidung über die zur Förderung vorgeschlagenen Projekte.
In der 2. Förderperiode 2010 wird angestrebt, dass die Projekte zum 01.02.2010 beginnen können.
Alle Projekte müssen bis zum 30.11.2010 abgeschlossen sein.
Im Herbst 2010 erhalten die geförderten Projekte die Möglichkeit, einen neuen Projektvorschlag auf der Grundlage der Ergebnisse des Projektes in 2010 für die 3. Förderperiode (ab Januar 2011) einzureichen.
Geförderte Mikroprojekte werden durch unabhängige Projektbegleiterinnen und Projektbegleiter bei der Projektumsetzung beraten und begleitet!
Hier finden Sie das Antragsformular für Projektvorschläge 2010 (bitte auf Ihrem Computer abspeichern, ausfüllen und zurückschicken/zurückmailen). Ihre Projektvorschläge richten Sie bitte unter Verwendung des dafür vorgesehenen Formulars postalisch und per Email bis zum 23.10.2009 an das:
Bezirksamt Mitte von Berlin
Abt. Jugend und Finanzen
JugFin PM
Karl-Marx-Allee 31
10178 Berlin
info[at]starkinmitte[.]de
Alle notwendigen Informationen zu Fristen und Förderbedingungen, das Projektvorschlagsformular sowie weitere Termine finden Sie im Internet unter www.starkinmitte.de bzw. bei der lokalen Koordinierungsstelle: Tel. 9018 2 3410 bzw. 9018 2 3367 Fax: 9018 2 3160 E-Mail: info[at]starkinmitte[.]de
Für Bewerberinnen und Bewerber für Projekte werden im Zeitraum vom 21. September bis 20. Oktober 2009 Beratungen angeboten. Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.
Hier finden Sie den Aufruf zum Einreichen von Projektvorschlägen zum Ausdrucken und Weitergeben (PDF 348 kb).
Der Begleitausschuss und die Koordinierungsstelle sind gespannt auf Ihre Projektvorschläge.







