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Top Themen

  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

Aktuelle Veranstaltungen

Twilight Zone Wiederkehr der Schatten in der Galerie Nord

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie auf unsere neue Ausstellung hinweisen und laden Sie herzlich zur Eröffnung in den Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord ein:

Twilight Zone - Wiederkehr der Schatten
Marcin Cienski, Jörn Gerstenberg, Frederik Foert, Florian Göpfert/Alekos Hofstetter, Christian Heilig, Esther Horn, Oliver Krähenbühl, Nadine Rennert, Richard Schütz, Tassilo Sturm, Markus Vater

Eröffnung: Freitag, 21. Juni 2013, 19 Uhr. 
Begrüßung: Dr. Ralf F. Hartmann, Kunstverein Tiergarten
Einführung: Esther Horn und Jörn Gerstenberg, KuratorInnen
Ausstellung: 22.06.-27.07., Di - Sa, 13-19 Uhr

Unkontrollierbare technologische Bedrohungen, entfesselte Naturgewalten und politische Katastrophen sind signifikante Symptome unserer hochentwickelten Zivilisation. Sie bestimmen mittlerweile den medialen Alltag umfassend und beeinflussen immer mehr das kollektive wie individuelle Sicherheitsempfinden. Die jahrhundertealte Angst vor höheren Mächten ist einer zunehmenden Furcht vor den Risiken des menschlichen Fortschritts gewichen.

Anstelle des klassischen Memento Mori in der Kunst - der symbolischen Vergegenwärtigung von Vergänglichkeit - sind Black Out und Gedächtnisverlust mittlerweile feste Bestandteile von Filmplots. Statt apokalyptischer Landschaften, verwitterter Grabmale und künstlicher Ruinen üben heute Trash und Splatter eine weitaus stärkere Faszination aus. Ob im Sperrfeuer der Nachrichten, auf nächtlichen Autobahnen, in maroden Gebäuden, beim Warten auf die Entdeckung von Außerirdischen oder in seelenlosen Kinosälen: Unerklärliche Ereignisse, seltsame Schicksale und apokalyptische Vorahnungen hinterlassen auch weiterhin ihre Spuren. Das Einzelschicksal wird zusehends Grundlage einer kollektiven Paranoia, der anonymisierte Mensch betritt die "Twilight Zone" zwischen dem Schönen und dem Schrecken, zwischen sicherer Realität und unkalkulierbarem Horror mit dem persönlichen Alptraum als zuverlässigem Begleiter, archaische Emotionen und Zustände werfen auch weiterhin ihre Schatten.

Die Künstlergruppe montanaberlin nimmt sich in "Twilight Zone" dieses emotional aufgeladenen Themas an und hat gemeinsam mit nationalen und internationalen GastkünstlerInnen ein Ausstellungskonzept entwickelt, in dem es um Phänomene von Angst, Gewalt und Zerstörung, aber auch um Traum und Alptraumromantik jenseits von Gewaltdarstellung geht. Die Ausstellungsbeiträge der 11 Künstlerinnen und Künstler verhandeln in den Medien Malerei, Fotografie, Installation und Video identitäre Aspekte der Einschreibung von Angst, Bedrohung und Gewalt in komplexe physische wie psychosoziale Kontexte unserer sich rational wähnenden Gegenwartsgesellschaft.

Montanaberlin hat von 2006 bis 2009 einen eigenen Ausstellungsraum in Mitte betrieben und dort zahlreiche thematische Ausstellungen mit Mitgliedern und Gästen realisiert. Mittlerweile ist montanaberlin ein nomadisches Ausstellungsformat geworden und hat Ausstellungen im internationalen Kontext wie zuletzt in Finnland, Schweden und Italien realisiert.

Kuratiert von Esther Horn und Jörn Gerstenberg.

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Mitte.</small>

kh/aufruf