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  • Das Quartiersmanagement-Team verabschiedet sich

    Nach fast 17 Jahren läuft das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet um den Magdeburger Platz aus. Zeit für das QM-Team, um sich zu verabschieden. Und wie geht's weiter ab 2017? Hier finden Sie auch den Kontakt für die nachfolgende Stadtteilkoordination. [mehr]
  • Vorschläge für Bezirksverdienstmedaille gesucht!

    Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte zeichnen auch für das Jahr 2016 wieder Personen mit einer Bezirksverdienstmedaille aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und/oder mit ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um Mitte verdient gemacht haben. Vorschläge für die Bezirksverdienstmedaille können bis zum 31.12.2016 eingereicht werden. Hier finden Sie die Details dazu. [mehr]
  • 1. Ausschreibung des Jugend-Demokratiefonds Berlin 2017

    Das Landesprogramm "STARK gemacht! - Jugend nimmmt Einfluss" nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2017 entgegen. Damit Ihr mit Euren Ideen für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander nicht auf dem Trockenen bleibt, fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin Projekte mit bis zu 15.000 Euro! Einsendeschluss ist der 22. Januar 2017. [mehr]

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Dienstag, 27.05.2014

Über das Anti-Gewalt-Projekt des Stadtteilvereins

"Gegen häusliche Gewalt - Stadtteilverein Tiergarten startet neues Präventions- und Hilfsprojekt", unter dieser Überschrift schreibt Karen Noetzel von der Berliner Woche über das Anti-Gewalt-Projekt, das Koordinatorin Marsilia Podlech bei einem Pressegespräch mit Bezirksbürgermeister Dr. Hanke vorstellte. Wir zitieren aus ihrem Artikel:

"In Tiergarten ist ein weiteres Projekt gegen Gewalt an Frauen an den Start gegangen. Jede vierte Frau in Deutschland erleidet mindestens einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt. 'Jedes Jahr werden in Berlin rund 17 000 Fälle bekannt', so die Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Drobick. Die Dunkelziffer betrage mindestens das Doppelte. Der Stadtteilverein Tiergarten hat das Projekt "Ehrenamt gegen häusliche Gewalt" aufgelegt...

...das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bis 30. September 2016 geförderte Vorhaben soll insbesondere Migrantinnen den Zugang zu städtischen Hilfsangeboten und Beratungsstellen erleichtern. Viele der betroffenen Frauen seien von ihren Männern wirtschaftlich abhängig oder in konservativen Familienstrukturen eingebunden, in denen Gewalt gegen Frauen "Tradition" sei, so der Schirmherr des Projekts, Bürgermeister Christian Hanke (SPD).

Im Mittelpunkt von "Ehrenamt gegen häusliche Gewalt" steht der Aufbau einer ehrenamtlichen Aktionsgruppe. Fünf bis zwölf Frauen sollen es sein, die in Zusammenarbeit mit der "Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen" (BIG) als erste Ansprechpartner für Betroffene geschult werden. Die Ausbildung ist kostenlos. Die Teilnehmerinnen erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung und werden von Fachleuten etwas aus der Bezirksverwaltung und von der Polizei unterstützt. Die Gruppe soll so rasch wie möglich ihre Tätigkeit aufnehmen, so der Wunsch Marsilia Podlechs. Nach der Förderlaufzeit soll die Gruppe selbstständig weiterarbeiten."

Hier finden Sie den kompletten Artikel der Berliner Woche.

Mehr Details: Ehrenamt gegen häusliche Gewalt

Hier haben wir ausführlicher über das Projekt - auch in anderen Sprachen - berichtet.

Interessierte und Betroffene können sich ab sofort mittwochs von 10 bis 11.30 Uhr in einer offenen Sprechstunde in der Kluckstraße 11, zweites Obergeschoss, bei Marsilia Podlech informieren. Kontakt: 39 20 98 21 und per E-Mail gegengewalt[at]stadtteilverein[.]eu.

Fotos: Recep Aydinlar / GB